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So verzauberte Kobe Bryant (†41) die Basketball-Welt

Wir lassen die größten Momente des tödlich verunglückten NBA-Stars Revue passieren.

Die Sport-Welt steht unter Schock! Basketball-Superstar Kobe Bryant (†41) kam bei einem Hubschrauber-Absturz ums Leben. Neben dem Ausnahme-Könner, der 2016 seine aktive Laufbahn beendet hatte, verunglückten tragischerweise auch seine Tochter Gianna (†13) und weitere Insassen tödlich. Bryant war auf dem Weg zu seiner Basketball-Akademie, als der Hubschrauber bei nebligem Wetter in den Bergen bei Calabasas nördlich von Los Angeles abstürzte.

Die Basketball-Welt reagierte bestürzt!

Basketball-Star Dirk Nowitzki (41) auf Twitter: „Das trifft mich wirklich hart. Du hast so viele auf der ganzen Welt inspiriert, inklusive mir.“
Deutschlands Ex-Nationaltrainer Dirk Bauermann (62): „Ein harter Schlag für die Basketball-Familie. Er war einer der Besten, die es je gegeben hat. Das zeigt uns, wie zerbrechlich das Leben ist.“
NBA-Legende Michael Jordan (56): „Ich bin schockiert. Worte können meinen Schmerz nicht beschreiben. Ich habe Kobe geliebt – er war für mich wie ein kleiner Bruder.“
Dennis Rodman (58, fünfmaliger NBA-Champion): „Ich bin am Boden zerstört von der Nachricht, dass mein Freund Kobe Bryant gestorben ist. Meine Gebete gehen an seine Frau und seine Kinder.“

Wir lassen noch einmal die großartige Karriere von „Black Mamba“ Revue passieren:

Der Korbjäger

EINUNDACHTZIG Punkte: Kobe Bryant stellte am 22. Januar 2006 beim Sieg über die Toronto Raptors einen persönlichen Punkterekord für die Ewigkeit auf. Damals lief der Shooting Guard regelrecht heiß, versenkte 28 von 46 Versuchen aus dem Feld und warf nur zwei von 20 Freiwürfen daneben. Mehr Punkte in einem Match gelangen in der NBA-Geschichte nur Wilt Chamberlain, der 1962 gegen die New York Knicks 100 Zähler erzielte.

Der Dauerbrenner

In 20 Spielzeiten erzielte Bryant 33 643 Punkte und belegte damit in der ewigen Bestenliste hinter Kareem Abdul-Jabbar (38 387 Punkte) und Karl Malone (36 928 Punkte) den dritten Platz. Erst Ende Januar – einen Tag vor seinem tragischen Tod – wurde er von LeBron James (33 655 Zähler) in der Bestenliste überflügelt.

Der Titelsammler

Bryant, der 1996 seine NBA-Laufbahn startete, wurde mit den Los Angeles Lakers fünfmal NBA-Meister (2000, 2001, 2002, 2009, 2010). In den Finals 2009 und 2010 wurde er zum wertvollsten Spieler (MVP) gewählt. Im Jahr 2008 gewann der Shooting Guard den MVP-Titel der Saison.

Die Welt trauert um eine Legende und seine Tochter

Der Olympia-Held

Unvergessen ist sein Auftritt bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, als er das US-Team mit einem 118:107-Finalsieg gegen Spanien zu Gold führte. Vier Jahre später wiederholte er das Kunststück in London und wurde mit den USA zum zweiten Mal Olympiasieger.

Der Kämpfer

Schon 2013 schien für Kobe Bryant die Karriere vorbei. Der damals 34-Jährige zog sich im Spiel gegen die Golden State Warriors einen Achillessehnenriss zu. Nach OP und kräftezehrender Reha schaffte der Routinier jedoch noch mal das Comeback, konnte aber nie wieder an seine Top-Leistungen anknüpfen.

Der Oscar-Gewinner

Auch das konnte er: Kobe Bryant schrieb für den Animationsfilm „Dear Basketball“ das Drehbuch. Seine Liebeserklärung an den Basketballsport erhielt 2018 als bester animierter Kurzfilm den Oscar.

Kobe Bryant