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Top-Klubs im Fokus: Chinesen gehen auf Shopping-Tour

Investoren aus dem Reich der Mitte erwerben europäische Fußball-Vereine

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Müssen jetzt auch deutsche Vereine Übernahmen aus dem Reich der Mitte befürchten?

In Deutschland halten sich chinesische Investoren noch zurück. Der Huawai-Konzern stattete Dortmunds Signal-Iduna-Park mit kostenlosem WLAN aus und tritt als Premium-Partner bei Schalke 04 auf. Zudem gab es aus der Super League erste Anfragen für Bundesligaspieler wie Dortmunds Adrian Ramos und Frankfurts Alex Meier.

Auf dem Papier ist die Übernahme von Bundesligisten dank der 50+1-Regel nicht möglich. Die Vorschrift der Deutschen Fußball Liga (DFL) besagt, dass Anleger niemals die Mehrheit in einem Verein und dessen ausgegliederter Profiabteilung besitzen dürfen. Praktisch wird diese Regel längst umgangen. RB Leipzig, der aufstrebende Bundesliga-Aufsteiger, wird von Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz gesteuert. Bei der TSG Hoffenheim hält Mäzen Dietmar Hopp die Fäden in der Hand. Der VfL Wolfsburg erhält Millionen aus dem VW-Konzern. Und bei Zweitligist 1860 München gibt seit Jahren ein Scheich den Ton an. Bei vielen Fans stoßen diese Konstrukte auf Kritik, da sie um die Tradition der Vereine fürchten.

Einige Fußball-Experten gehen jedoch davon aus, dass die 50+1-Regel in Deutschland früher oder später fallen wird. Schon jetzt haben gestandene Bundesligisten wie Werder Bremen und Eintracht Frankfurt Mühe, mit der deutschen Konkurrenz sportlich und wirtschaftlich Schritt zu halten. Und auf europäischer Ebene stoßen die Klubs aus England, Spanien und Italien finanziell längst in neue Dimensionen vor. Egal, ob diese aus China oder aus anderen Teilen der Welt unterstützt werden.

Autor: Oliver Kramer

Bildquelle: GettyImages

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