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Zwei deutsche Talente auf dem Weg in die NBA

Hartenstein und Mushidi zum Hoop Summit eingeladen

Schon Dirk Nowitzki im Jahr 1998 und auch Dennis Schröder 2013 konnten beim renommierten Hoop Summit ihr Können vor den NBA-Scouts unter Beweis stellen. Nun haben zwei große deutsche Basketball-Talente die Chance sich genau dort wieder zu zeigen. Isaiah Hartenstein und Kostja Mushidi treten beim alljährlichen Nachwuchsspiel am 7. April in Portland/Oregon an. Dort spielen eine Weltauswahl und ein US-Team gegeneinander. Das Ergebnis ist im Endeffekt egal. Man muss persönlich überzeugen. Nowitzki hatte 1998 beim Hoop Summit überragend gespielt und die Weltauswahl mit 33 Punkten, 14 Rebounds und drei Steals zum Sieg geführt. Auch Schröder überzeugte 2013 mit 18 Punkten und sechs Assists.

Das sind die beiden Talente

Isaiah Hartenstein gilt als eines der größten europäischen Talente. Er entschied sich für den ungewöhnlichen Ausbildungsweg über Osteuropa und wechselt vor etwa einem Jahr von Quakenbrück nach Kaunas (Litauen). Der 2,14m-Hüne entschied sich gegen lukrativere Angebote, um erstmal so viel zu lernen, wie es eben möglich sei. Dabei unterstützt und beraten von Florian Hartenstein, der in der Heimat dem Basketball verschrieben ist und selber früher aktiver Bundesligaspieler war. „Es ist eine große Auszeichung für ihn, dort mitmachen zu dürfen“, sagt sein Vater und ehemaliger Trainer Florian Hartenstein und ergänzt: „Viele, die dort gespielt haben, haben ihre Chance genutzt und sind in die NBA gekommen.“ Hartenstein senior wird nicht nach Portland reisen, da er als Coach der Artland Dragons und der Young Rasta Dragons in der Heimat im Einsatz ist. Seine Frau Theresa wird den Sohn aber vor Ort unterstützen.

Hier könnt ihr schonmal sehen, was er drauf hat:

Sein Jugendnationalmannschaftskollege Kostja Mushidi (mit interessanter Familiengeschichte: Opa Kongolese, Mutter Belgierin, Vater Russe), der beim BC Mega Leks unter Vertrag steht, wurde ebenfalls zum Spiel eingeladen. Beim serbischen Erstligisten kam er vor allem in der Basketball Champions League zu größeren Einsatzzeiten. Während der U18-EM konnte der deutsche Shootingstar mit durchschnittlich 14,7 Punkten auf sich aufmerksam machen. Er war auch Teil der erfolgreichen Mannschaft, die im vergangenen Jahr erstmals das Albert Schweitzer Turnier gewinnen konnte. In Deutschland hat er nie Profi-Basketball gespielt. „Die Bundesliga ist nicht der beste Ort für junge Spieler. Der Erfolgsdruck ist dort sehr hoch, deshalb bekommen sie wenig Spielzeit. Ich liebe Deutschland und habe dort das Spiel gelernt. Aber es ist nicht das Optimale in dem Alter“, so der 18-Jährige.

Das zeichnet ihn aus:

Für beide Basketball-Juwelen ist das Hoop Summit eine gute Möglichkeit, sich den NBA-Scouts zu präsentieren. Vor allem Hartenstein werden gute Chancen ausgerechnet, im Draft dieses Jahres bereits in der ersten Runde gezogen zu werden. Neben Dirk Nowitzki, Dennis Schröder und Paul Zipser würden Deutschland auf jeden Fall noch ein oder zwei weitere NBA-Spieler gut zu Gesicht stehen.

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