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Ex-Bayern-Trainer Ancelotti: Wie Gott in Neapel

Was hat sich nach seiner Entlassung in München geändert?

Vor gut einem Jahr musste Carlo Ancelotti beim FC Bayern München seine Koffer packen. Nach einem enttäuschenden 0:3 gegen den Champions League-Rivalen Paris St-Germain am 27. September 2017 hatten die Bayern fertig mit Dolce Vita. Nun gibt es ein Wiedersehen mit dem französischen Meister. Nur hat Ancelotti diesmal ein anderes (und überhaupt ein) Team hinter sich: Mit dem SSC Neapel sind die Karten offenbar neu gemischt.

Auf der Pressekonferenz im Parc des Princes Stadion in Paris zog der frühere Bayern-Trainer eine bittere Bilanz.

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Bei den Bayern hat sich nichts geändert, die Probleme von vor einem Jahr sind immer noch da, was ich so höre,sagte Ancelotti zunächst ohne konkret zu werden.

Seine eigene Stimmung habe sich hingegen sehr verändert seither:

Letztes Jahr, als ich hierher kam, haben mich bei Bayern nur fünf Spieler unterstützt. Jetzt habe ich das Vertrauen der Spieler und des ganzen Vereins in Neapel,wurde der 59-Jährige deutlicher.

Wurde Ancelotti deshalb gefeuert?

Klar ist, der Rausschmiss nach der Paris-Pleite war keine Kurzschlusshandlung. Der Führungsstil von Carlo Ancelotti soll viele Spieler über längere Zeit gegen ihnen aufgebracht haben. Während Pep Guardiola das Team eher überfordert habe, hätte Ancelotti die Gangart ruhig erhöhen können, heißt es im Nachhinein aus internen Kreisen.

Doch all das liegt nun hinter Carlo Ancelotti, der von Neapel behauptet:

Man lebt hier wie ein Gott.