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Shit Happens! UFC-Kämpferin macht sich in die Hose

Justine Kish war im Choke gefangen. Für die Befreiung opferte sie ihren Schließmuskel

Bei der UFC Fight Night in Oklahoma kam es zum Duell zwischen Felice Herrig und Justine Kish. Ein Kampf bis zum Kontrollverlust. In diesem Falle: des Darms. In Runde drei war Kish kurz davor den Kampf endgültig zu verlieren. In einem Würgegriff gefangen, befreite sie sich in dem sie für die letzte ultimative Kraftanstrengung den Schließmuskel opferte (die Flecken auf der Matte sprechen eine eindeutige Sprache) und sich dann aus dem sogenannten Choke herauskämpfte. Ab Minute 5:25 seht ihr DIE Szene:

Für den Sieg reichte es später dennoch nicht, sie verlor nach Punkten. Der Sieg ging am Ende einstimmig an Felice Herrig, die ihre Gegnerin mit einer Serie von schnellen Faustschlägen bearbeitete. Doch über den Gewinner sprach nach dem Kampf keiner mehr. Ihren Humor hat die Verliererin trotzdem nicht verloren. Denn schon kurz nach ihrem Dünnpfiff-Fauxpas postete sie auf Twitter folgende Botschaft: "Ich bin eine Kämpferin und werde niemals aufgeben #ShitHappens haha ich werde bald zurück sein"

Übrigens hätte der Kampf laut John McCarthy, einem der besten Ringrichter in der MMA, viel früher beendet werden müssen – und zwar schon beim ersten Anzeichen dafür, dass Justine Kish ihren Darminhalt nicht unter Kontrolle halten kann. Gegenüber VICE Sports erklärte er: "Man kann nicht erwarten, dass ein Kämpfer gegen einen anderen antreten muss, der Kot an seinem Körper hat. (...) Ein Kämpfer, der die Kontrolle über seine Blase oder seinen Darm verloren hat, muss mit einem technischen K.o. aus dem Kampf genommen werden."

Und doch war es nicht der erste flüssig-braune Zwischenfall in einem UFC-Kampf. Im Jahr 2015 hatten auch die Männer einen ähnlichen Durch…ähmm Vorfall: