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20.000 Euro für Olympia-Gold

Die Deutsche Sporthilfe veröffentlicht die Olympia-Prämien

Es sind nur noch knapp 100 Tage bis zu den Olympischen Spielen in Rio und somit bis zum bedeutendsten Sport-Event des Jahres. Es gibt wohl kaum einen Sportler, der nicht schon einmal von einer Teilnahme bei Olympia geträumt hat. Der olympische Gedanke besagt im Volksmund  „dabei sein ist alles“ doch das wirkliche olympische Motto ist „citius, altius, fortius“ zu deutsch schneller, höher, stärker. Wer nicht nur dabei ist, sondern eine Top-Leistung erbringt, wird dafür selbstverständlich entlohnt. Die Deutsche Sporthilfe gab nun die Prämien für die Spiele in Rio bekannt und veränderte die Preisgelder im Vergleich zu den Winterspielen 2014 in Sotchi dabei nicht. Für einen Olympiasieg gibt es 20 000 Euro, für Silber 15 000 Euro und für Bronze 10 000. Die Staffelung geht bis zu Platz acht. So bekommt ein deutscher Sportler für Platz vier 5000 Euro, Platz fünf 4000 Euro und Platz sechs 3000 Euro. Für Platz sieben gibt es 2000 Euro und für Platz acht immerhin 1500 Euro. Einzig für den Fußball gilt diese Regelung nicht. Hier entscheidet der DFB über die Prämien und zahlt diese auch.

Kuriose Prämien: von Briefmarken bis zur Milch-Flatrate

Zu den Prämien von der Sporthilfe bekommen die Top-Athleten oftmals noch hohe Prämien von privaten Sponsoren. Bei den letzten Sommerspielen in London lobte Russland für jede Goldmedaille 101.000 € aus, Aserbaidschan 417.000 € und Singapur sogar 654.000 €. Die Sportler aus Großbritannien haben in London übrigens keine Geldprämie erhalten, dafür wurde jedem Olympiasieger eine eigene Briefmarke gewidmet. Ein nigerianischer Goldmedaillengewinner von London hätte neben 7.500 € auch ein Jahr gratis Milch bekommen. In Südkorea hätte es im Gegensatz dazu neben den 240 € Prämie eine Befreiung vom Wehrdienst gegeben.

Autor: Michael Knüppel
Bildquelle: GettyImages