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Abschied zweier Legenden ohne Happy-End

+++ Mo Farah und Usain Bolt ohne Erfolg +++ Neymar „zahlt“ seine Ablöse bereits zurück +++ Zverev schlägt Federer locker +++ Vetter mit deutschem Gold +++

Am Samstag stand bei der Leichtathletik-WM das jeweils letzte Rennen von zwei Legenden an. Dabei holte der britische Langstreckenläufer Mo Farah in seinem letzten Bahnrennen „nur“ Silber. Bei den Olympischen Spielen 2012 und 2016 sowie bei den Weltmeisterschaften 1013 und 2015 holte er jeweils Gold über die 5.000m sowie die 10.000m. Bei der WM in London ist seiner Ausbeute mit zwei Medaillen (Gold 10.000m, Silber 5.000m) trotzdem sensationell. Zukünftig will sich Farah dem Marathon widmen.

Sein letztes Karriererennen bestritt außerdem Usain Bolt. Dabei wollte der Jamaikaner mit der Staffel seinen insgesamt zwölften WM-Titel erringen. Doch 50m vor dem Ziel verletzte sich der Superstar und konnte das Rennen nicht beenden. Statt sich mit zwei WM-Titeln zu verabschieden, gab es für den wohl besten Sprinter aller Zeiten lediglich eine Bronzemedaille über die 100m.

Aus deutscher Sicht gab es am Samstag Grund zu feiern. Nach Silber von Carolin Schäfer am ersten Wochenende, gab es gleich vier Medaillen für das DLV-Team. Pamela Dutkiewicz holte sensationell Bronze über die 100m Hürden, Rico Freimuth und Kai Kazmirek Silber und Bronze im Zehnkampf und Speerwerfer Johannes Vetter krönte sich zum Weltmeister.

Alles in allem sieht sich der DLV nach dem enttäuschenden Abschneiden in Rio wieder auf einem guten Weg.

Zverev in absoluter Höchstform

Auch der Fußball rollte am Wochenende. Dabei erzielte Rekordtransfer Neymar gleich in seinem ersten Pflichtspiel für Paris ein Tor. Gegen Guingamp traf er zum 3:0 Endstand. Ebenfalls einen Auftakt nach Maß erwischte Wayne Rooney beim Comeback für seine Jugendverein FC Everton. Dabei markierte der Rekordtorschütze der englischen Nationalmannschaft den 1:0-Siegtreffer. Auch Aufsteiger Huddersfield Town mit dem deutschen Trainer David Wagner gelang mit einem 3:0-Sieg ein toller Saisonstart.

Eines der größten Ausrufezeichen setzte gestern Abend abermals Alexander Zverev. Deutschlands bester Tennisspieler gewann das ATP-Turnier in Montreal. Dabei schlug er Roger Federer und revanchierte sich für die Finalniederlage von Halle. Für den 20-Jährigen war es bereits der fünfte Titel der Saison und gleichzeitig der Aufstieg auf Platz 7 der Weltrangliste. Somit gehört der Hamburger immer mehr zum Favoritenkreis für die in zwei Wochen startenden US Open. Gewinnt Zverev das aktuelle Turnier in Cincinnati auch noch, würde er am kommenden Montag sogar auf Platz 5 stehen können.