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Barcelona mit deutlichem UEFA-Youth-League-Triumph

Deutsche Teams spielen keine Rolle

Seit 2013 gibt es die UEFA Youth League. Anfangs waren lediglich die U19-Teams qualifiziert, deren Profimannschaft sich für die Champions-League-Endrunde qualifiziert hatte, doch mittlerweile wurde dieser Modus reformiert.

Aus den anfangs 32 Teams, die sich wie oben beschrieben qualifizieren, wurden inzwischen 64 Mannschaften. Denn seit 2015 qualifizieren sich auch automatisch die 32 Jugendmeister der stärksten Nationen nach UEFA-Koeffizienten.

Während die ersten 32 Teams in den gleichen Gruppen der Lizenzmannschaften spielen, treten die Jugendmeister in zwei K.o.-Runden gegeneinander an. Die Gruppenersten Mannschaften sind dann direkt für das Achtelfinale qualifiziert, während die restlichen acht Achtelfinalisten zwischen den Gruppenzweiten und den acht Siegern beider K.o.-Runden ausgespielt werden. Der Modus klingt kompliziert, spiegelt die wirkliche Leistungsstärke der Jugendteams allerdings besser wider, da zumindest jeder Landesmeister garantiert an der Youth League teilnimmt.

Finalisten mit vier von fünf Titeln

Am Freitag startete in Nyon das Endturnier. In den Halbfinals zwischen Chelsea und Porto sowie Barcelona und Manchester City setzten sich jeweils die Erstgenannten durch (5:4 i. E.; 5:4).
Gestern fand dann das Finale statt. Hier setzte sich Barcelona klar mit 3:0 durch zwei Tore von Alejandro Marqués und einen Treffer von Abel Ruiz.

Für die Katalanen war dies der zweite Erfolg bei der fünften Auflage dieses Wettbewerbs. Finalgegner Chelsea gewann bisher ebenfalls zweimal. Lediglich im letzten Jahr sorgte der FC Salzburg für etwas Abwechslung.
Für die deutschen Teams gab es bisher nicht viel zu holen. Nur die U19 des FC Bayern Münchens zog ins Achtelfinale ein, verlor dort allerdings gegen Real Madrid. Weiter schaffte es bisher nur der FC Schalke im Jahr 2014. Die unter anderem mit Leroy Sané, Thilo Kehrer, Donis Avdijaj und Felix Platte besetzte Mannschaft schaffte es bis ins Halbfinale, verlor dieses allerdings gegen den späteren Titelträger aus Barcelona.