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Chinas Regionalliga-Plan schrumpft

Die angedachten Testspiele reduzieren sich deutlich von 38 auf 15

Chinas U 20 kommt in die Regionalliga Südwest - das steht nun fest, aber anders, als ursprünglich geplant. Erst zu Rückrundenbeginn steigt das chinesische U20-Team ein und statt bisher jeweils zwei Spielen gegen jeden Regionalligisten wurde es nun auf ein Spiel pro Team reduziert. So wurde es auf der Managertagung der Staffel beschlossen. Bei dem gestrigen Treffen in Walldorf tauschten sich die Vertreter der 19 Klubs unter anderem mit dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der Regionalliga Südwest, DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann, aus.

Vier Teams weigern sich, Saarbrücken überlegt noch

Waldhof Mannheim, TuS Koblenz, Stuttgarter Kickers und der 1. FSV Mainz II aus der Regionalliga Südwest wollen nicht gegen die chinesische Olympia-Auswahl für das Jahr 2020 antreten. Der 1. FC Saarbrücken hat sich noch Bedenkzeit bis Mittwoch um 16.00 Uhr erbeten. Dann würde feststehen, ob es 15 oder doch nur 14 Spiele geben wird.

Für jedes Spiel erhält der Regionalligist wohl 15.0000 Euro und hätte noch zusätzliche Einnahmen durch Ticketverkäufe. Auch die TV-Vermarktung ist sicher nicht zu verachten. Wird das Spiel etwa 14 Uhr in Deutschland angepfiffen, ist es in China 20 Uhr und somit wohl ein Garant für viele Zuschauer und dementsprechend hohe Werbeeinnahmen.

China will sich mit dieser Eingliederung in die vierthöchste Spielklasse auf die Olympischen Spiele 2020 in Japan vorbereiten. Die chinesische U20-Auswahlwird ihr Quartier wohl in der Nähe von Heidelberg beziehen, um von da aus keine allzu weiten Wege zu jedem Team zu haben.