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Der Sportmarketing-Clou des Jahres

Schweizer Eishockey-Club steigert seine Umsätze mit „Bandenbingo“

Auf der Suche nach neuen Marketing-Ideen hat sich der Schweizer Eishockey-Club HC Davos Unterstützung von der Agentur FCB Zürich geholt. Eishockey-spezifisch machen sich die Macher der Idee die Bodychecks in die Bande zu Nutze. Die Banden werden in Sektoren eingeteilt und nummeriert. Die Zuschauer tippen per Handy, in welchen Sektor die Spieler am häufigsten crashen – und die Besten können dann an der Bar oder im Fanshop einen Gewinn abholen.

Aufteilung der Bingo-Felder

Doch nun sorgte "Bandenbingo" auch über die Werbebranche hinaus für Furore: Zahlreiche Eishockey-Clubs aus Europa stellten Anfragen an FCB Zürich. Bandenbingo wird zukünftig als kommerzielle Lizenzlösung vermarktet und kommt zur Saison 2017/2018 in weiteren Stadien zum Einsatz. Bei welchen Vereinen genau steht noch nicht fest.

Das von FCB Zürich entwickelte «Bandenbingo» ist eine der international am häufigsten ausgezeichneten Arbeiten des letzten Jahres. Im «Gunn Report 2016» wird das «Bandenbingo» unter den Top 20 der besten digitalen Arbeiten der Welt gelistet. Damit befindet es sich im direkten Umfeld von aufsehenerregenden Kampagnen wie «The next Rembrandt» oder «Check it before it’s removed» für Pink Ribbon, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Der Gunn Report misst die kreativen Leistungen anhand von internationalen Kreativwettbewerben.