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Der Super Bowl steht

Die Philadelphia Eagles folgen den New England Patriots ins Finale

Dieses Spiel war eine wahre Machtdemonstration. Die Philadelphia Eagles fackeln ein regelrechtes Offensivfeuerwerk ab und lassen den Minnesota Vikings im Finalspiel der National Footbal Conference keine Chance. Besonders Ersatz-Quarterback Nick Foles, der den seit 13 Wochen verletzten Carson Wentz vertritt, zeigte beim 38:7 (24:7) eine überragende Leistung. Er warf für 352 Yards und drei Touchdown-Pässe gegen die bis dato beste Defensive der Liga, die von allen Teams am wenigsten Punkte zugelassen hatte.

Eagles Cornerback Patrick Robinson ließ das Stadion ein weiteres Mal kochen, als er nach einer Interception einen 50-Yard-Touchdown erzielte. An der Eagles-Defensive hingegen bisschen sich die Vikings um Case Keenum die Zähne aus. Seine persönliche Bilanz von zwei Interceptions und nur einem Pass zum Touchdown sprechen eine deutliche Sprache.

Rekordchance für MVP Tom Brady

Für die Eagles wird die erste Finalteilnahme seit 2005 sein, 1960 konnten sie den letzten Sieg feiern. Die Vikings hingegen mussten ihren Traum, als erstes Team überhaupt den Super Bowl im eigenen Stadion zu spielen, endgültig begraben.

Dort treffen die Eagles auf die New England Patriots, die ihr Spiel gegen die Jacksonville Jaguars in letzter Minute noch drehen konnten und nun erneut im Super Bowl stehen. Ein nahezu perfektes Schlussviertel und ein überragender Tom Brady brachten den Patriots das zehnte Finale der Franchise-Historie. Dort hat er die Chance, seinen sechsten Titel zu gewinnen und so als alleiniger Rekordhalter in die Geschichte einzugehen. Aktuell teilt er sich den Rekord noch mit Charles Haley, der den wichtigsten Pokal im American Football mit den Francisco 49ers und Dallas Cowboys gewinnen konnte.