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Deutsche U20 blamiert sich bei der WM

Gegen Sambia verliert die deutsche Jugend mit 3:4

Die U20-Auswahl des DFB hat nach einem bisher enttäuschenden Turnier nun endgültig die Segel streichen müssen. Gegen die Zentralafrikaner aus Sambia hat Deutschland zwar eine über weite Strecken verbesserte Leistung gezeigt, musste aber gegen den 101. der FIFA Weltrangliste der Männer aus vier Schüssen aufs Tor vier Gegentore hinnehmen, sodass man nicht über ein 3:4 nach Verlängerung hinauskam. Besonders beim zwischenzeitlichen 1:2 sah Torwart Brodersen vom FC St. Pauli überhaupt nicht gut aus. Beim WM-Achtelfinale in Südkorea erzielten Ochs, Serdar und Arweiler die deutschen Tore. Die Junioren um Trainer Guido Streichsbier zeigte kurz vor Ende der regulären Spielzeit jedoch jede Menge Moral. Erst in der 89. und der 94. Minute konnte das 1:3 in ein 3:3 umgewandelt werden. In der Verlängerung riskierte man viel, vielleicht zu viel und konnte dem erneuten Führungstor Sambias nichts mehr entgegensetzen.

Schwache Gruppenphase ging dem Achtelfinale voraus

Schon in der Vorrunde hat sich der Nachwuchs vom amtierenden Weltmeister nicht besonders mit Ruhm bekleckert. Nach einer Niederlage gegen Venezuela, einem Remis gegen Mexiko und einem knappen Sieg gegen Vanuatu (Highlights unten im Video) konnte man sich gerade so als einer der besten Gruppendritten für das Achtelfinale qualifizieren. Schon nach dem knappen Weiterkommen in der Gruppenphase forderte Streichsbier eine Leistungsentwicklung im Spielort Jeju. "Sowohl die Spieler als auch die Trainer sind mit der bisherigen Leistung nicht zufrieden. Uns ist bewusst, dass wir uns nun steigern müssen", stellte er klar. Trotz der Leistungssteigerung im Achtelfinale spielte man zu unkonzentriert, spielte sich zu wenig zwingende Chancen heraus und lies der, sich die Seele aus dem Leib laufenden, sambischen U20-Nationalmannschaft zu viel Platz, den sie eiskalt bestraften. Sambia trifft nun im Viertelfinale gegen den Sieger aus der Partie Frankreich-Italien.