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DFB-Frauen unter Steffi Jones schlecht wie nie

+++ Die Bundestrainerin steht nach einer 0:3-Niederlage erneut in der Kritik +++

Es kommt weiter keine Ruhe in unsere Frauenfußball-Nationalmannschaft. Nach dem EM-Aus im Viertelfinale im letzten Jahr und einer peinlichen WM-Quali-Niederlage Ende Oktober gegen Island sollte alles besser werden. Nun musste die deutsche Elf beim SheBelieves-Cup in den USA den nächsten Rückschlag hinnehmen. Ein Punkt aus drei Spielen sind gleichbedeutend mit dem letzten von vier Plätzen.

Zum Abschluss des Turniers, das als Vorbereitung für die heiße Phase der WM-Quali dienen sollte, setzte es eine herbe 0:3-Niederlage gegen Frankreich. Bei der höchsten Niederlage seit fast acht Jahren gaben die DFB-Frauen ein erschreckend schwaches Bild ab und lassen die Luft für Bundestrainerin Steffi Jones noch dünner werden.

Nach einem 0:1 zum Auftakt gegen die Weltmeister aus den USA und dem 2:2 gegen EM-Halbfinalist England müssen sich die deutschen Frauen sieglos mit dem letzten Platz zufrieden geben. Die USA landete mit sieben Punkten und ohne Niederlage auf Platz 1 vor den punktleichen Engländerinnen und Französinnen mit jeweils vier Punkten.

Steffi Jones muss liefern

Bereits das letzte Duell zwischen Deutschland und Frankreich vor dreieinhalb Monaten war für Steffi Jones ein Schicksalsspiel. Dort konnten ihre Spielerinnen noch überzeugen und retteten ihrer Trainerin mit einem 4:0-Sieg den Job. Frankreich zeigte sich nun spielerisch und taktisch stark verbessert.

In der heißen Phase der WM-Quali muss Steffi Jones nun abliefern. Alles andere als eine souveräne Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2019 in Frankreich würde den DFB stark unter Druck setzen und den Stuhl der Bundestrainerin ordentlich wackeln lassen. Daher geht es bei den nächsten Spielen gegen Tschechien und in der Slowakei bereits um mehr als Punkte. Aktuell stehen die deutschen Frauen nach dem Ende der Hinrunde mit neun Punkten aus vier Spielen auf dem Spitzenplatz. Nur der erste Platz würde eine direkte WM-Teilnahme bedeuten.