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DLV-Athleten mit guter Leistung bei Halleneuropameisterschaft

Cindy Roleder und Kristin Gierisch holen EM-Titel

Von Freitag bis Sonntag fanden in Belgrad die 34. Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften statt. Die Sportler des Deutschen Leichtathletik Verbandes zeigten dabei eine gute Leistung. Mit zwei Gold-, zwei Silber- sowie fünf Bronzemedaillen belegt Deutschland hinter Polen und Großbritannien & Nordirland Rang drei im Medaillenspiegel.

Zwei Sportlerinnen haben sich dabei besonders in den Fokus geschoben. Cindy Roleder und Kristin Giersch krönten sich jeweils zur Europameisterin.

Polizeimeisterin Gierisch stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass die Silbermedaille der Hallenweltmeisterschaft im Vorjahr kein Zufall war. Mit ihrem besten Versuch sicherte sich die 26-Jährige Gold im Dreisprung. Mit 14,37 Metern stellte sie dabei die Saisonbestleistung auf und holte als erste Deutsche überhaupt einen großen internationalen Titel im Dreisprung. Dieser Sieg kam trotz des hohen Potentials durchaus überraschend, da sich Gierisch die ganze Hallensaison mit Verletzung umher plagte. Den Goldsprung seht ihr im Video.

Deutsche Dominanz bei den 60m-Hürden der Frauen

Cindy Roleder gewann ihre Goldmedaille über die 60m-Hürden. Das gute Mannschaftsergebnis rundete Pamela Dutkiewicz mit dem dritten Platz ab.

Auch Roleder ist in Belgrad nicht zum ersten Mal ins Rampenlicht getreten. 2015 gewann sie in Peking WM-Silber über die 100m-Hürden und im letzten Sommer holte die 27-Jährige den Europameistertitel über die gleiche Distanz. Auch in Rio machte die Chemnitzerin eine gute Figur. Dort holte die Deutsche Rang fünf mit lediglich 13 Hundertstel Sekunden Rückstand auf die Bronzemedaille.

Die restlichen Medaillen für Deutschland holten: Konstanze Klosterhalfen (Silber, 1500m), Lisa Ryzih (Silber, Stabhochspringen), David Storl (Bronze, Kugelstoßen), Richard Ringer (3000m) und Max Heß (Bronze, Dreisprung).