News

Doppelsieg: Speerwurf der Herren weiterhin fest in deutscher Hand

+++ DLV-Athleten triumphieren in Berlin +++

Bei den aktuell in Berlin stattfindenden Leichtathletik-Europameisterschaften gab es gestern einen Doppelsieg im Speerwerfen. Dabei holte sich Thomas Röhler vor seinem Kumpel Andreas Hofmann den EM-Titel.

Röhler warf seinen Speer auf die Siegweite von 89,47 Meter. Der amtierende Weltmeister Johannes Vetter landete lediglich auf dem für ihn enttäuschenden fünften Rang und rundete das sensationelle Ergebnis aus deutscher Sicht ab. Für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) setzt sich damit die Siegesserie im Speerwurf der Herren fort. 2016 gewann der neue Europameister Thomas Röhler in Rio die Olympischen Spiele, ehe Vetter im Folgejahr Weltmeister wurde.

Bei der EM in Berlin war es die zweite Goldmedaille für den Gastgeber, nachdem sich Arthur Abele bereits am Mittwoch zum „Sportkönig von Europa“ krönte. Der 32-Jährige holte EM-Gold im Zehnkampf, dieses Kunststück gelang einem gleichaltrigen oder älteren Sportler nie zuvor.

Rang zwei im Medaillenspiegel

Den guten Tag rundeten zwei Damen im Hürdensprint ab. Über die 100 Meter gewann Pamela Dutkiewicz Silber und Titelverteidigerin Cindy Roleder holte Bronze. Somit belegt Deutschland hinter Polen aktuell Rang zwei im Medaillenspiegel.

Zwar gewannen die DLV-Athleten mit neun Medaillen bisher am meisten Edelmetall, jedoch holte Polen bereits dreimal Gold.

Vor zwei Jahren in Amsterdam präsentierte sich das deutsche Team mit 16 Medaillen – davon fünfmal Gold – bereits sehr stark und beendete die Europameisterschaften hinter Polen auf Rang zwei.

Bis zum Sonntag gibt es in Berlin nun noch die Möglichkeit vor heimischem Publikum in Berlin weitere Podiumsplätze zu erkämpfen.

Bild: ©gettyimages