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Fabian Hambüchen hofft auf sein Comeback Ende Juni

Die Olympischen Spiele sind das große Ziel des Turners

Es sind noch genau 119 Tage bis zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro und eine der deutschen Medaillen-Hoffnungen ist noch immer verletzt. Fabian Hambüchen, einer der besten Kunstturner am Reck, hat auch sieben Wochen nach seinem schweren Sturz erhebliche Probleme mit seiner Schulter. Doch nun gab der 28-Jährige seinen Zeitplan Richtung Olympia aus. Er will bei den deutschen Kunstturn-Meisterschaften am 25. und 26. Juni in Hamburg an den Start gehen. Dann hätte er noch knapp sechs Wochen bis Rio, um in Top-Form zu kommen. Die Olympischen Spiele haben in der Karriere des nur 1,63 Meter großen Turners eine ganz besondere Bedeutung, denn in Brasilien will Hambüchen zum letzten Mal auf internationaler Ebene turnen. Verabschieden würde er sich dabei natürlich gerne mit einer Medaille an seinem geliebten Reck.

Beeindruckende Karriere wird auf nationaler Ebene fortgesetzt

In seiner Karriere kann der Turner bereits auf viele große Erfolge zurückblicken. Bei den Olympischen Spielen in London 2012 holte er in seiner Parade-Disziplin, dem Reck, die Silber-Medaille. Vier Jahre zuvor in Peking war es Bronze. Darüber hinaus wurde der 28-Jährige 2007 Weltmeister am gleichen Gerät. Des Weiteren holte er acht weitere WM-Medaillen im Mehrkampf, Team-Mehrkampf, Sprung und Reck. Sechsfacher Europameister kann sich das Ausnahmeathlet ebenfalls nennen.

Nach Rio wird aber nicht gänzlich Schluss mit dem Turnen sein. Hambüchen will seine Karriere auf nationaler Ebene fortsetzen. Dann zwar nicht mehr mit Höchstschwierigkeiten aber laut Hambüchen wieder mit mehr Spaß.

Autor: Michael Knüppel
Bildquelle: GettyImages