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Kann Vettel die Saison noch anheizen?

Die Hoffnungen für Ferrari auf den WM-Titel schwinden

Die Aussichten von Sebastian Vettel auf den Titel mit Ferrari sind düster. Beim 16. Saisonrennen im russischen Sotschi musste der viermalige Weltmeister eine erneute Schlappe einstecken. Theoretisch kann ihm in diesem Jahr nur noch ein Wunder zum Gesamtsieg verhelfen. Doch für den 31-Jährigen, der dem britischen Favoriten Lewis Hamilton fünf Grand Prix vor dem Saisonfinale schon 50 Punkte hinterherhängt, kommt Aufgeben nicht in Frage.

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"Dran bleiben!", motiviert Vettel sich und seine Fans auf Instagram.

Es ist ein großer Brocken, aber nicht unmöglich. Jeder weiß, wie viel passieren kann. Ich glaube noch immer an die Chance, sagte Vettel in Russland.

Auch das Taktieren von Mercedes lässt Ferrari-Träume platzen. So wurde der sichtlich enttäuschte Valtteri Bottas in Sotschi um seinen ersten Saisonsieg gebracht, um die Spitzenposition seines Teamkollegen Hamilton weiter auszubauen. Zuvor hatte sich der Mercedes-Kommandostand mit dem Timing des Reifenwechsels bei Hamilton vertan und seinen Piloten erst hinter Vettel zurück auf die Strecke schicken können. Hamilton lobte Bottas Abrücken als Geste von einem "wahren Gentleman" und einem "unglaublichen Teamplayer".

Für Vettel eine nachvollziehbare Entscheidung der Silberpfeile:

In ihrer Position ist es ein Selbstläufer, was sie getan haben. Sie haben als Team sehr gut zusammengearbeitet, respektierte der Heppenheimer die Stallorder von Mercedes vor dem der nächsten Station in Japan.
Formel 1

Ob Vettel die WM-Entscheidung bis zum Wüstentrip in Abu Dhabi am 25. November noch beeinflussen wird, ist fraglich. Rein rechnerisch könnte sich Hamilton schon nach dem übernächsten Rennen in den USA die WM-Krone aufsetzen.