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Katie-Ledecky-Festspiele in Budapest

+++ US-Amerikanerin setzt Triumphzug bei Schwimm-WM fort +++

Für das deutsche Team ist die Schwimm-Weltmeisterschaft in Budapest bisher eine reine Katastrophe. Die hochambitionierten Freiwasserschwimmer mussten die Heimreise ohne eine einzige Medaille antreten und auch für die Beckenschwimmer reichte es bisher noch nicht zu einem Platz auf dem „Treppchen“.

Der Schwimmverband der USA hingegen ist in Budapest abermals erfolgsverwöhnt. Superstar Katie Ledecky schwimmt in einer anderen Liga und holte gestern bereits ihre dritte Goldmedaille bei dieser Weltmeisterschaft. Über die 1500m ließ die Freistil-Spezialistin ihren Konkurrentinnen keine Chance und gewann das Rennen mit 19 Sekunden Vorsprung.

Zuvor konnte die 20-Jährige bereits das Finale über 400m sowie mit der 4x100m Staffel gewinnen. Mit dem gestrigen Erfolg ist die Amerikanerin nun auch Rekordweltmeisterin.

Schwimmerin vom anderen Stern

Doch drei Goldmedaillen sind für Ledecky höchstwahrscheinlich nur eine Zwischenstation. Heute ist sie im Finale über die 200m ebenfalls Top-Favoritin. Dies gilt auch für die 4x200m Staffel (Donnerstag) und die 800m (Samstag). Falls für die 20-Jähirge alles nach Plan läuft, steht sie nach der WM bei 15 Weltmeister-Titeln.

Neben diesen Erfolgen gewann Ledecky bereits fünf Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen und wurde im vergangenen Jahr in Rio zum Superstar.

Darüber hinaus hält sie aktuell die Weltrekorde über 1500m, 800m und 400m Freistil. Vielleicht wird die Amerikanerin zur Krönung am Samstag ihren eigenen Weltrekord über die 800m angreifen, den sie letztes Jahr in Rio aufstellte.

Von einer solchen Athletin kann der DSV aktuell nur träumen. Der abermalige Misserfolg bei einem großen Sportevent wird mit Sicherheit Konsequenzen haben.  Ob diese Änderungen allerdings auch Besserungen bringen, bleibt abzuwarten.