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NBA frischt All-Star Game auf

Künftig gibt's kein klassisches Duell Ost gegen West mehr

Das All-Star Game der NBA bekommt in Zukunft einen neuen Modus verpasst. Die größte Basketball-Liga der Welt verabschiedet sich damit vom klassischen Duell Eastern Conference gegen Western Conference.

Weiterhin werden 12 Spieler pro Conference für das Spiel ausgewählt, wobei jeweils sechs von ihnen durch die Fans, je drei von den aktuellen Spielern und je weitere drei von Medienvertretern berufen werden. Die beiden Spieler, die in der Wahl die meisten Stimmen erhalten, sind dann die jeweiligen Kapitäne ihrer Teams.

Die Captains dürfen im Anschluss abwechselnd ihre acht verbleibenden Starter wählen, unabhängig davon, ob sie der Eastern oder Western Conference angehören. Die Head Coaches der Teams wählen im Anschluss 14 Reservespieler aus. Aus dieser Auswahl können sich die Kapitäne wiederum bedienen und ihr Team komplettieren.

Tradition seit 1951

Das All-Star Game ist für viele NBA-Fans eins Saison-Highlight, da sie hier die meisten ihrer Stars in einem Spiel gegeneinander antreten sehen können.

1951, fünf Jahre nach Gründung der NBA, traten erstmals Ost und West in einem Match gegeneinander an. In Boston sicherten sich die East All-Stars vor rund 10.000 Zuschauern den Sieg mit 111:94. Der Zuschauerrekord wurde 2010 im texanischen Arlington aufgestellt, als 108.713 begeisterte Fans das Spiel live im Stadion verfolgten. Das punktreichste Spiel gab es Anfang diesen Jahres beim 192:182-Sieg des Westens.

Zuletzt pendelten sich die Zuschauerzahlen zwischen zehn- und fünfzehntausend ein. Die NBA-Verantwortlichen hoffen, durch den neuen Modus wieder mehr Fans in die Stadien zu holen. Das nächste All-Star-Wochenende findet vom 16. bis 18. Februar um Staples Center Los Angeles statt. Bereits einen Monat vorher werden die Starter bekannt gegeben.