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Olympisches Dorf muss repariert werden

Australien und Argentinien boykottieren das Olympische Dorf (noch)

Nachdem das olympische Athletendorf in Rio de Janeiro seine Pforten geöffnet hat, war die Kritik am Zustand der Unterkünfte groß. "Unbewohnbar" nannten sie einige Besucher. Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele muss nun stark nachrüsten und versprach einen "einwandfreien Zustand" bis zum Ende der Woche.

Die australische und die argentinische Delegation verweigerten am Sonntag den Einzug in die Athleten-Unterkunft. Sie bemängelten verstopfte Toilettenabflüsse, Lecks an den Leitungen, schlecht isolierte Kabel, unbelichtete Treppenhäuser und Schmutz in vielen Ecken. Laut dem brasilianischen Fernsehsender Globo beklagten die Delegationen Neuseelands und Großbritanniens ähnliche Mängel. Nach einem Bericht der brasilianischen Zeitung "Folha de Sao Paulo" haben die USA, Italien und die Niederlande die Instandsetzung ihrer Quartiere aus eigener Tasche bezahlt.