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Ratiopharm Ulm ist das Maß aller Dinge in der BBL

Spitzenreiter der Basketball-Bundesliga holt 25. Sieg in Serie

Mit Dirk Nowitzki, Dennis Schröder und Paul Zipser trumpfen aktuell drei deutsche Top-Basketballer in der NBA auf. Doch auch die Basketball Bundesliga scheint einen Sprung gemacht zu haben.

In den vergangenen Jahren gab es regelmäßige Regentschaften von Serienmeistern. Anfang der 90er Jahre war es TSV Bayer 04 Leverkusen. Der BBL-Rekordmeister (14 Meisterschaften) holte 1990 bis 1996 sieben Meisterschaften. Danach folgte die Dominanz von Alba Berlin. Der Hauptstadtklub sicherte sich in den folgenden sieben Jahren den Titel. Nach diesem Siegeszug Berlins wurde die Liga ausgeglichener mit wechselnden Deutschen Meistern. Seit 2010 hingegen gibt es mit den Brose Baskets Bamberg wieder eine Übermannschaft, die sechs der letzten sieben Meisterschaften gewann. Lediglich 2014 konnte der FC Bayern München ein großes Ausrufezeichen setzen.

Ulm stellt Leverkusens Rekord ein

Während Rekordmeister Leverkusen nach dem Rückzug des Hauptsponsors inzwischen nur noch in der ProB spielt, macht sich Ratiopharm Ulm aktuell auf, alle Rekorde zu brechen. Am Wochenende gewannen die Ulmer mit 87:69 in Bonn und sicherten sich damit ihren 25. Ligasieg in Folge. Somit wurde der Allzeit-Rekord von Leverkusen aus der Saison 1969/70 eingestellt. Interessanter Weise holte sich Leverkusen im Rekordjahr erstmals die Deutsche Meisterschaft. Genau dies ist auch das große Ziel des dreifachen Vizemeisters Ulm (1998, 2012, 2016).

Doch sicher dürfen sich die Ulmer noch lange nicht sein. Auch die Spitzenteams Bamberg und München spielen sehr starke Serien. Letztendlich wird es spannend sein, ob Ulm die Top-Leistung der Saison auch mit in die Playoffs nehmen kann. Die deutschen Basketball-Fans können sich auf jeden Fall auf eine spannende Rest-Saison freuen und vielleicht feiert Ulm in diesem Jahr so wie die Bamberger 2016.