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Der härteste Strafenkatalog Deutschlands

Wenn sogar der Sex dir teuer zu stehen kommen könnte

Der Strafenkatalog beim Mannschaftssport. Keiner will einzahlen, aber alle wollen am Ende der Saison genug Geld für den Mannschaftsabend oder den Malle-Ausflug haben, um den grad gepackten Aufstieg ordentlich zu begießen. Bei der Freundin wird die jährliche Fahrt natürlich als Trainingslager deklariert, nicht dass sie noch sonst was denkt. Die Freundin spielt aber noch eine wichtige Rolle beim Mannschaftskatalog. Dazu gleich mehr…

Beim TuS Marialinden hat der EXPRESS den härtesten Strafenkatalog gefunden. Zehn Euro für Gelb wegen Meckerns, fünf Euro fürs Zuspätkommen oder 50 Euro, weil man unentschuldigt beim Spiel fehlt. Soweit klingt alles normal und nur bedingt teuer. Genau über dem „Bierdienst-Kalender“ hängen sie, die weiteren Sünden von Marialinden:

- „Haufen mit Geruchsentwicklung in der Heimkabine – 5 Euro“

- „Selbstüberschätzung – 2 Euro“

- Pissen in der Dusche oder ins Waschbecken – 2 Euro“

Jetzt kann jeder von euch ja mal zusammenrechnen, wieviel Geld bei eurem Team schon zusammengekommen wäre, wenn das bei euch auf der Agenda stünde. 50 oder eher 500 Euro?

Zwei Strafen werden mit 500 Euro belegt

Da wäre zum Einen der Drogenkonsum. Wird vorm Spiel oder Training zu viel gekifft oder ähnliches, werden 500 Euro fällig. Und nun der Höhepunkt des Strafenkatalog:

-----“Frau/Freundin eines Fußballkameraden bumsen – 500 Euro”-----

Ufff. Das haut rein. An Punkt 18 der Liste befindet sich der Punkt, vor dem sich wohl alle fürchten. Damit das Mannschaftsgefüge nicht durch solche „Dummheiten“ in Schieflage gerät und keiner auch nur je auf den Gedanken kommt, wurde dieser Punkt mal an einem Mannschaftsabend eingeführt. Wer sich doch mal an der Frau/Freundin eines Mitspielers beglückt, kann nur noch hoffen, dass das nicht rauskommt. Denn dann tut es doppelt weh, denn rein finanziell hätte man für 500 Euro...naja ihr wisst schon.

Ganz ohne Techtelmechtel, dafür mit schlechtem Zeitmanagement, musste Außenverteidiger Jascha in seinem ersten Jahr 700 Euro und in seinem zweiten Jahr 400 Euro in die Kasse zahlen. Und auch jetzt steht er schon wieder bei 250 Euro. Doch es sind noch knapp drei Monate bis zur Abschlusstour. Zeit genug, um die Kasse weiter zu füllen. Das Ziel von 2000-3000 Euro ist sehr ambitioniert. Um das noch zu schaffen, sollte sich der ein oder andere Kicker aber mal an die „500 Euro-Challenge“ machen.

Bildquelle: TuS Marialinden