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20 Fun-Facts zum Super Bowl

Das müsst ihr jetzt noch zum NFL-Highlight wissen!

Der SuperBowl ist das größte Einzelsport-Event der Welt. Jahr für Jahr werden Rekorde aller Art gebrochen – von Einschaltquoten über Werbekosten bis hin zu den Massen, die während des Großereignisses verschlungen werden.

Erstmal kurz zu den Key-Facts:

Das Hard Rock Stadium in Miami ist der Austragungsort für den Super Bowl 2020. Gleichzeitig ist es auch die Heimspielstätte der Miami Dolphins, die den Super Bowl gleich zwei Mal hintereinander, in den Jahren 1972 und 1973, für sich entscheiden konnten. Insgesamt wurde der Super Bowl fünfmal im Hardrock Stadium ausgetragen. Ebenfalls zwei Mal gewannen ihn dort die San Francisco 49ers (1989 und 1995), die Denver Broncos (1999), die Indianapolis Colts (2007) sowie die New Orleans Saints (2010).

Der Super Bowl entstand im Jahr 1967, damals noch unter dem Namen: "AFL-NFL World Championship Game". So gab es neben der NFL, mit der AFL noch eine weitere professionelle Football-Liga. 1969 kam es dann zur Vereinigung und seit diesem Jahr trägt das Finalspiel auch den Titel "Super Bowl". Den ersten Sieg konnten 1967 die Green Bay Packers, unter Trainer Vincent Lombardi, für sich verbuchen. Lombardi ist außerdem der Namensgeber für die "Vince Lombardi Trophy", also jenen Pokal, den der Sieger des Super Bowls erhält. Er führte seine Mannschaft gleich zweimal hintereinander zum Sieg, sodass 1971, zu seinen Ehren, der Pokal benannt wurde.

Das sind die besten Snacks zum Super Bowl!

Das sind die Facts, die ihr für SuperBowl-Abend braucht:

  • Seit der Nipplegate-Affäre zwischen Janet Jackson und Justin Timberlake aus dem Jahr 2004 werden die Spiele zeitversetzt um fünf Sekunden übertragen, um solche Vorfälle sofort aus dem Programm schneiden zu können. Im Gegensatz zum deutschen Fernsehen ist man in den USA etwas prüder.
  • Mittlerweile liegt der Durchschnittspreis für ein Finalticket bei beachtlichen 4875 Dollar. Wer dann das Glück bzw. überhaupt das Geld für dieses Ticket hat, muss im Stadion wieder tief in die Tasche greifen: Eine Tüte Popcorn kostet im Schnitt schon umgerechnet 14 Euro und ein halber Liter Bier 11 Euro.
  • Zum Vergleich: Beim ersten Super Bowl 1967 war ein Ticket für zehn Dollar zu haben.
  • Shakira und Jennifer Lopez werden die Halftime Show rocken und in äußert prominente Fußstapfen treten: Aerosmith, U2, Britney Spears, Prince, Madonna, Beyoncé, Katy Perry, Lady Gaga, Phil Collins und Michael Jackson.
  • Im letzten Jahr sang Gladys Knight die Nationalhymne - wer dies im Jahr 2020 übernehmen wird, ist noch nicht bekannt.
  • Die Künstler der Halbzeitpause werden traditionell nicht bezahlt
  • Das Spielgerät besteht aus Kuhleder. Die Chance jedoch als Kuh in einem Football im Super Bowl zu enden, steht bei 1:17.420.000. (ran.de hat das mal ausgerechnet)
  • Das Sieger-Team beim Superbowl erhält 150 Ringe. Der Gesamtpreis beträgt etwa fünf Millionen Dollar.
  • Ein Football-Spiel dauert durchschnittlich etwas mehr als drei Stunden. Dabei stehen laut Regelbuch 4x15 Minuten auf dem Plan. Effektive Spielzeit (also die Zeit, in der der Ball wirklich bewegt wird) hingegen sind tatsächlich grad einmal elf Minuten.
  • Weltweit verfolgen rund 900 Millionen Menschen das Spektakel.
  • Falls eure Freundin mal wieder nicht zusehen will: Den Super Bowl 50 verfolgten laut CBS damals 167 Millionen Amerikaner. Der Anteil der weiblichen Zuschauer lag bei stolzen 46,8 Prozent. Also: Football ist auch was für Frauen.

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  • Viele Zuschauer bedeuten auch viel Werbung und hohe Werbesummen, die bei der Übertragung rausgehauen werden. So liegt der Tarif für einen 30-Sekunden-Spot bei fünf Millionen Euro. Das sind 166.667 Dollar pro Sekunde. (zum Vergleich: beim ersten Super Bowl 1967 kostete ein 30-Sekunden-Werbespot rund 40.000 Dollar) Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Das können sich nur die großen Player im Business leisten.

Hier haben wir euch die Werbespots mal zusammengestellt:

  • Der Super-Bowl-Sonntag ist in der amerikanischen Nahrungsmittelindustrie der zweitwichtigste Tag im Jahr nach Thanksgiving. Um die 50 Millionen Dollar geben die Amerikaner an diesem Tag für Lebensmittel aus. Vertilgt werden an nur einem Tag 120 Millionen Liter Bier, 1,25 Milliarden Chicken Wings, 55 Tonnen Avocados, 4000 Tonnen Popcorn und 13.155 Tonnen Chips. Der Kalorienverbrauch durch Knabbereien liegt damit landesweit bei 27 Milliarden Kalorien. (auch hier rechnete ran.de mal wieder genau nach)
  • Für Pizza-Lieferdienste bedeutet der Sonntag: Sie heimsen ein Drittel ihres Jahresumsatzes am Tag des Super Bowls ein. Pizza Hut stellt dafür 11.000 zusätzliche Aushilfen ein.
  • In der Halbzeitpause werden in Amerika 680 Millionen Liter Wasser in der Toilette heruntergespült. Das entspricht ungefähr der Menge, die innerhalb von drei Minuten die Niagarafälle hinunter rauscht.
  • The day after: Am Montag nach dem Super Bowl werden in den USA 20 Prozent mehr Schmerztabletten verkauft als normal. Auch die Krankmeldungen an diesem Tag sind um sechs Prozent höher. Die meisten Arbeitgeber wissen dann was los ist: „Super Bowlitis“ so die offizielle Bezeichnung.
  • 13 der letzten 15 Champions trugen im Finale weiße Trikots.
  • Wenn ein NFC-Team den Super Bowl gewann, stiegen im Jahr die Börsenwerte. Gewinnt ein AFC-Team wird es kein gutes Jahr an der Wallstreet.
  • Bei der 2. Amtseinführung von US-Präsident Obama sang Beyonce nicht live, weil sie so viel für ihre Halbzeit-Show beim SuperBowl 2013 proben musste. Da wird klar, was in den USA die Priorität hat.
  • 10.000 Freiwillige Helfer sind zehn Tage rund um den Super Bowl im Einsatz. Doch das sind nicht irgendwelche Helfer, sondern aufwändig rekrutierte Damen und Herren, die aus Zehntausenden herausstachen. Bereits im August des Vorjahres durchlaufen sie das Recruiting-Programm.