News

17 Fun-Facts zum SuperBowl

Das müsst ihr jetzt noch zum NFL-Highlight wissen!

Der SuperBowl ist das größte Einzelsport-Event der Welt. Jahr für Jahr werden Rekorde aller Art gebrochen – von Einschaltquoten über Werbekosten bis hin zu den Massen, die während des Großereignisses verschlungen werden. Erstmal kurz zu den Key-Facts: in der Nacht von Sonntag auf Montag findet um 0:30 Uhr deutscher Zeit der 51. SuperBowl in Houston statt. Der Sieger der Partie New England Patriots gegen Atlanta Falcons erhält die Vince Lombardi Trophy (benannt nach dem ersten Sieger der SuperBowl-Trophy, dem Head Coach u.a. der Green Bay Packers).

Das sind die Facts, die ihr für SuperBowl-Abend braucht:

  • seit der Nipplegate-Affäre zwischen Janet Jackson und Justin Timberlake aus dem Jahr 2004 werden die Spiele zeitversetzt um fünf Sekunden übertragen, um solche Vorfälle sofort aus dem Programm schneiden zu können. Im Gegensatz zum deutschen Fernsehen ist man in den USA etwas prüder.
  • in diesem Jahr liegt der Durchschnittspreis für ein Finalticket bei beachtlichen 4875 Dollar. Wer dann das Glück bzw. überhaupt das Geld für dieses Ticket hat, muss im Stadion wieder tief in die Tasche greifen: im letzten Jahr kostete eine Tüte Popcorn schon umgerechnet 14 Euro und ein halber Liter Bier 11 Euro. Zum Vergleich: beim ersten Super Bowl 1967 war ein Ticket für zehn Dollar zu haben.
  • Lady Gaga ist der Stargast in der Halbzeitshow. Wenn ihr sagt „Lady Gaga und SuperBowl, das war doch grad erst?!“ Ja, bereits im letzten Jahr war sie beim Spektakel beteiligt, allerdings bereits vor dem Spiel. Sie zelebrierte dort die Nationalhymne.
  • das Spielgerät besteht aus Kuhleder. So möchte wohl jede Kuh enden...in den Händen von Tom Brady. Die Chance jedoch als Kuh in einem Football im Super Bowl zu enden, steht bei 1:17.420.000. (ran.de hat das mal ausgerechnet)
  • das Sieger-Team beim Superbowl erhält 150 Ringe. Der Gesamtpreis beträgt etwa fünf Millionen Dollar.
  • ein Football-Spiel dauert durchschnittlich etwas mehr als drei Stunden. Dabei stehen laut Regelbuch 4x15 Minuten auf dem Plan. Effektive Spielzeit (also die zeit, in der der Ball wirklich bewegt wird) hingegen sind tatsächlich grad einmal elf Minuten.
  • weltweit verfolgten rund 900 Millionen Menschen das Spektakel. In diesem Jahr kann die Zahl der Zuschauer durchaus die Milliarden-Grenze knacken. Auch Sat.1 erzielte im vergangenen Jahr einen Zuschauerrekord: So lag die Quote bei den 14- bis 49-Jährigen bei starken 43,8 Prozent. Davon träumt jeder Programmdirektor.
  • falls eure Freundin mal wieder nicht zusehen will: den Super Bowl 50 verfolgten laut CBS damals 167 Millionen Amerikaner. Der Anteil der weiblichen Zuschauer lag bei stolzen 46,8 Prozent. Also: Football ist auch was für Frauen.
  • viele Zuschauer bedeuten auch viel Werbung und hohe Werbesummen, die bei der Übertragung rausgehauen werden. So liegt der Tarif für einen 30-Sekunden-Spot bei fünf Millionen Euro. Das sind 166.667 Dollar pro Sekunde. (zum Vergleich: beim ersten Super Bowl 1967 kostete ein 30-Sekunden-Werbespot rund 40.000 Dollar) Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Das können sich nur die großen Player im Business leisten. Hier haben wir euch die Werbespots mal zusammengestellt:

  • der Super-Bowl-Sonntag ist in der amerikanischen Nahrungsmittelindustrie der zweitwichtigste Tag im Jahr nach Thanksgiving. Um die 50 Millionen Dollar geben die Amerikaner an diesem Tag für Lebensmittel aus. Vertilgt werden an nur einem Tag 120 Millionen Liter Bier, 1,25 Milliarden Chicken Wings, 55 Tonnen Avocados, 4000 Tonnen Popcorn und 13.155 Tonnen Chips. Der Kalorienverbrauch durch Knabbereien liegt damit landesweit bei 27 Milliarden Kalorien. (auch hier rechnete ran.de mal wieder genau nach)
  • in der Halbzeitpause werden in Amerika 680 Millionen Liter Wasser in der Toilette heruntergespült. Das entspricht ungefähr der Menge, die innerhalb von drei Minuten die Niagarafälle hinunterrauscht.
  • the day after: am Montag nach dem Super Bowl werden in den USA 20 Prozent mehr Schmerztabletten verkauft als normal. Auch die Krankmeldungen an diesem Tag sind um sechs Prozent höher. Die meisten Arbeitgeber wissen dann was los ist: „Super Bowlitis“ so die offizielle Bezeichnung.
  • etwas für den Aberglauben. 11 der letzten 12 Champions trugen im Finale weiße Trikots. Atlanta in Rot hat damit wohl jetzt schon fast verloren. Sorry liebe Falcons-Fans.
  • aber alle Börsianer sollten en Falcons trotzdem die Daumen halten. Denn wenn ein NFC-Team den SuperBowl gewann, stiegen im Jahr die Börsenwerte. Gewinnt ein AFC-Team wird es kein gutes Jahr an der Wallstreet.
  • bei der 2. Amtseinführung von US-Präsident Obama sang Beyonce nicht live, weil sie so viel für ihre Halbzeit-Show beim SuperBowl 2013 proben musste. Da wird klar, was in den USA die Priorität hat.
  • 10.000 Freiwillige Helfer sind zehn Tage rund um den Super Bowl im Einsatz. Doch das sind nicht irgendwelche Helfer, sondern aufwändig rekrutierte Damen und Herren, die aus Zehntausenden herausstachen. Bereits im August des Vorjahres durchlaufen sie das Recruiting-Programm.
  • die Fast-Food-Ketten bekommen so viel zu tun, dass beispielsweise Pizza Hut für das Wochenende 11.000 neue Mitarbeiter einstellt.