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Der große China-Aufreger startet trotz Protesten

+++ Chinesische U-20-Auswahl beginnt ihre Deutschland-Tour zur Olympiavorbereitung +++

Es war DER Aufreger im Sommer 2017 - der Chinesische Fußballverband und der DFB haben ihre seit 2004 laufende Kooperation verlängert. Damit einhergehend, wurde die erste Vereinbarung für die laufende Saison getroffen. Die U20-Fußball-Nationalmannschaft Chinas spielt künftig außer Konkurrenz in der Regionalliga Südwest. Die 19 Mannschaften in der Südwest-Staffel sollen an ihrem spielfreiem Wochenende vor heimischem Publikum gegen die chinesische Auswahl spielen.

Es gab deutschlandweite Proteste und doch ebbte die Diskussion schnell ab, schließlich war es kein Vorschlag sondern eine Pflicht für die Vereine der Regionalliga Südwest. Koblenz, die Stuttgarter Kickers und Waldhof Mannheim sagten den Test nach Fan-Protesten ab. Alle anderen Vereine nehmen diesen Test an. Immerhin kassieren die Klubs 15.000 Euro für dieses Testspiel vom DFB. Dafür müssen sie allerdings auch jede Menge Anforderungen erfüllen. Der BILD liegt der vom DFB an die teilnehmenden Vereine verschickte Organisations-Leitfaden vor:

Auf der Bezirkssportanlage Mainz-Mombach startet der deutsche Fußball am Samstag nun in das Abenteuer. Die chinesische U20-Auswahl trifft um 14 Uhr auf Schott Mainz. Das erste von 16 Testspielen bis zum Mai 2018. In der Tabelle wird die U20-Auswahl aber nicht geführt. Offenbach war eigentlich auch strikt dagegen, spielt allerdings trotzdem. Trainer Oliver Reck ist trotzdem dagegen: „Wir müssen ausbaden, was die Politik und der DFB irgendwann mal eingetütet haben. Nichts gegen die Chinesen: Aber warum müssen wir das tun?“