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Das erste ABBA-11m-Schießen der Geschichte

Die deutschen U17-Frauen können es für sich entscheiden

Im tschechischen Pribram wurde Geschichte geschrieben. Die deutschen U-17-Juniorinnen stehen einerseits im Endspiel er EM, aber haben sich zudem im ersten überhaupt ausgetragenen ABBA-11m-Schießen durchsetzen können. Bei dem "ABBA"-Modus", der sehr an den Tiebreak im Tennis erinnert, beginnt Mannschaft A mit dem ersten Schuss, Mannschaft B folgt dann mit zwei Versuchen und dann darf Mannschaft A wieder zwei Schützen stellen.

Nach der regulären, 80-minütigen Spielzeit musste eine Entscheidung vom Punkt her. Die DFB-Nachwuchsspielerinnen vergaben ihre ersten drei Elfmeter, die Norwegerinnen trafen zwei von drei. Die deutsche Torhüterin Stina Johannes hielt fortan noch drei weitere 11m und wurde zur Heldin des Spiels.

Das derzeit getestete Modell soll den Vorteil ausgleichen, den die Mannschaft statistisch hat, die den ersten Elfmeter schießen darf. So trat nun zunächst Deutschland an, danach zweimal Norwegen und dann wieder zweimal Deutschland, usw.

Eine mögliche Neuauflage des ABBA-Schießens wartet dann eventuell am Sonntag. Im Finale wartet wie schon im vergangenen Jahr Spanien, das sein Halbfinale gegen die Niederlande mit 2:0 gewinnen konnte. Im letzten Jahr ging das Finale auch bis ins 11m-Schießen. 3:2 hieß es damals für Deutschland. Sicherlich ein gutes Omen für die Deutschen.