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Das „Mindestziel“ ist Doppel-Gold

Bei der Tischtennis-Team-Europameisterschaft ist Deutschland jeweils Top-Favorit

Gestern begann in Luxemburg die 36. Tischtennis Europameisterschaft. Dabei wurden sowohl die deutschen Damen als auch die Herren ihren Favoritenrollen gerecht und gewannen ihre Auftaktduelle mit 3:1 gegen Schweden bzw. 3:0 gegen Spanien. In Luxemburg ist für die beiden deutschen Mannschaften nicht weniger als der Titel das Ziel. Dabei gehen sowohl die Damen als auch die Herren als Nummer eins der Setzliste an den Start.

Vor allem das deutsche Männerteam um die Top-Spieler Ovtcharov und Boll will nach zuletzt zwei überraschenden Finalniederlagen endlich wieder an der Spitze Europas stehen. Zuvor gewann die Mannschaft sechs Titel in Folge.

Gegen Spanien wurde Timo Boll noch geschont, doch in den beiden verbleibenden Vorrunden-Spielen wird der Routinier eingesetzt. Die weiteren deutschen Spieler sind Ruwen Filus, Ricardo Walther und Patrick Franziska.

Damen wollen vierten Titel in Folge

Anders sieht es bei den deutschen Damen aus. Diese wollen in Luxemburg ihren vierten EM-Titel in Folge feiern. Nicht zuletzt bei den Olympischen Spielen 2016 bewies das Team mit der Silbermedaille, dass sie zur absoluten Weltspitze gehört. Dort musste man sich lediglich China im Finale geschlagen geben.

Das deutsche Team besteht aus Han Ying, Shan Xiaona, Sabine Winter, Nina Mittelham und Yuan Wan. Vor allem die beiden geborenen Chinesinnen Han Ying und Shan Xiaona führen das Team mit ihrer Klasse und internationalen Erfahrung an. Falls alles läuft, wie es zu erwarten ist, könnt ihr euch ab Freitag die Spiele der deutschen Mannschaften im TV anschauen. Eurosport überträgt die EM nämlich ab dem Viertelfinale.