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Federer verpasst Rekordsieg spektakulär gegen del Potro

+++ del Potro siegt +++ Platz 5 für Team D +++ Schach weiter spannend +++ Kamil Stoch Spitze +++ Chaos beim Eisschnelllauf

In einem hochklassigen Finale in Indian Wells kassiert Roger Federer gegen Juan Martin del Potro nach 17 Siegen in Folge die erste Niederlage in diesem Jahr. Für del Potro ist der 4:6, 7:6 (10:8) und 6:7 (2:7)-Erfolg der erste Triumph in einem ATP-Masters. Federer bleibt durch den Finaleinzug jedoch weiter vor Rafael Nadal an der Spitze der Weltrangliste. Bei den Frauen siegte die Japanerin Naomi Ōsaka gegen Darja Sergejewna Kassatkina aus Russland.

In Pyeongchang haben die deutschen Athleten die 12. Paralympischen Winterspiele auf Platz 5 des Medaillenspiegels beendet. Anna Schaffelhuber, Fahnenträgerin Andrea Eskau und Anna-Lena Forster holten jeweils zwei Goldmedaillen. Martin Fleig sorgte mit seiner Goldenen für das erste deutsche Edelmetall eines männlichen Sportlers bei den Paralympics seit 2010. Hinzu kamen acht Mal Silber und vier Mal Bronze, von denen Andrea Eskau allein drei weitere holen konnte. An der Spitze landeten die Vereinigten Staaten aus Amerika mit 13 goldenen und insgesamt 36 Medaillen vor den "Neutralen Paralympischen Athleten" aus Russland.

Spannende Duelle und Wintersport-Action

Beim Kandidatenturnier in Berlin zur Ermittlung von Magnus Carlsens Gegner bei der nächsten Schach-WM steht Fabiano Caruana aus den USA nach sieben von 14 Runden mit 5,0 Punkten an der Spitze vor Sahriyar Mamedyarov aus Aserbaidschan, der mit 4,5 Punkten nur ein Remis hinter dem Amerikaner steht. Die Entscheidung fällt in der 14. Runde am 27. März, falls nicht ein Stichkampf einen Tag später entscheiden muss.

Dem Polen Kamil Stoch reicht beim Skiflug-Event in Vikersund ein sechster Tagesrang, um im Gesamt-Weltcup nicht mehr von der Spitze verdrängt werden zu können. Für den 30-Jährigen ist es nach 2013/14 der zweite Gesamtsieg im Weltcup. Dominiert wurde der Einzelwettbewerb von Norwegen, die bei ihrem Heim-Event mit Robert Johansson, Andreas Stjernen und Daniel-André Tande gleich dreifach auf dem Podium vertreten waren.

Im Eisschnelllauf setzte es einen Paukenschlag. Bundestrainer Jan van Veen trat drei Wochen nach dem katastrophalen Abschneiden der deutschen Athleten bei den Olympischen Spielen von seinem Amt zurück. Auch der 115. Podiumsplatz von Claudia Pechstein beim Weltcup-Finale in Minsk konnte das drohende Chaos nicht überstrahlen.