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Luka Modric ist Weltfußballer des Jahres 2018

Brasilianerin Marta zum 6. Mal 'The Best' + Überraschung für Ex-Bremer

Zehn Jahre lang gab es im Kampf um den Thron des Weltfußballers gefühlt nur zwei Kandidaten: Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. Bis gestern. Der Fußball-Weltverband FIFA ernannte für 2018 einen anderen Superstar zum Fußball-Gott: Luka Modric!

Der Kroate, dessen Herz aktuell für Real Madrid schlägt, setzte sich wie bereits bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres gegen den Vorjahressieger Ronaldo und den Ägypter Mohamed Salah durch.

Modric' Erfolge sprechen für sich: Im vergangenen Jahr gewann der 33-Jährige mit Real Madrid das dritte Mal in Folge die Champions League. Bei der WM in Russland spielte er sich als Kapitän der kroatischen Nationalmannschaft bis ins Finale und wurde anschließend zum besten Spieler der WM-Endrunde ernannt.

"Es war eine unglaubliche Saison, die beste meines Lebens", so Modric: "Ich bin sehr stolz, auf das, was ich in diesem Jahr erreicht habe. Das wird für immer bleiben."

Das ist eine große Ehre und ein großartiges Gefühl. Diese Auszeichnung gehört nicht mir allein, sondern auch meinen Teamkollegen von Real Madrid und der Nationalmannschaft. Ich danke auch meiner Familie, ohne sie wäre ich nicht der Spieler, der ich bin,sagte Modric während der FIFA-Gala in London.

Marta zum 6. Mal 'The Best'

Wenig überraschend fiel hingegen die Kür zur Weltfußballerin 2018 aus. Zum sechsten Mal nahm die Brasilianerin Marta Vieira da Silva den Titel entgegen. Ihre Herausforderinnen Ada Hegerberg aus Norwegen und die deutsche Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan konnten Martin lediglich zum Sieg gratulieren.

"Danke, das bedeutet mir so viel", sagte die sichtlich gerührte 32-Jährige in der Royal Festival Hall.

Fair-Play-Preis geht nach Deutschland

Zwar spielten die deutschen Kicker nach der WM-Pleite wie erwartet keine Rolle bei der Auswahl zu den Besten der Besten. Doch ganz leer gingen wir auch nicht aus. So wurde der frühere Bremer Lennart Thy mit dem Fair-Play-Preis geehrt. Im März hatte der 26-Jährige, der inzwischen bei Büyüksehir Belediye Erzurumspor unter Vertrag steht, einem Leukämie-Patienten Stammzellen gespendet.