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(Noch) kein Draisaitl-Effekt beim DEB-Team

+++ Eishockey-Nationalteam ohne den erhofften Olympia-Schwung +++ Rhein-Neckar Löwen holen DHB-Pokal +++ Zverev verteidigt Titel in München gegen Kohlschreiber +++

Am Wochenende setzte sich in der Fußball Bundesliga das Schneckenrennen um den Klassenerhalt fort. Hamburg (28 Punkte), Wolfsburg (30 Punkte) und Freiburg (33 Punkte) verloren ihre Spiele. Somit kann es am kommenden Wochenende sehr dramatisch werden. Wer auch immer in die Relegation muss, der kann sich auf zwei heiße Spiele gegen auf der Erfolgswelle schwimmende Kieler einstellen, die die große Chance auf den Durchmarsch in Liga eins haben.

Ähnlich erfolglos wie die drei Bundesliga-Teams ist auch die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in die Weltmeisterschaft gestartet. Nach der Niederlage im Penalty-Shootout gegen Dänemark, gab es gestern auch gegen Norwegen eine Niederlage nach Penalty-Schießen.

Somit lässt der erhoffte Draisaitl-Effekt weiter auf sich warten. Heute um 16:15 Uhr steht dann das dritte von sieben Gruppenspielen an - Gegner ist die USA. So langsam müssen die Männer um Coach Marco Sturm ihre Olympia-Form wiederfinden, um nach der Gruppenphase unter den besten vier Teams zu stehen und ins Viertelfinale einzuziehen. Ein Nicht-Erreichen des Viertelfinals bei dieser WM wäre nach den sensationelle Auftritten in Pyeongchang mehr als nur eine große Enttäuschung.

Im elften Versuch klappt es

Alle guten Dinge sind elf – das sagen sich von nun an wohl die Rhein-Neckar Löwen. Erstmals in der Vereinsgeschichte holte der amtierende Deutsche Meister den DHB Pokal. Die Löwen bezwangen den TSV Hannover-Burgdorf mit 30:26, nachdem es in den letzten zehn Jahren sieben Halbfinal- sowie drei Finalniederlagen gab.

Seinen Titel verteidigen konnte Alexander Zverev. Beim ATP-Turnier von München besiegte der 21-Jährige seinen Landsmann Philipp Kohlschreiber klar mit 6:3 und 6:3.

Nicht so gut lief es für die deutschen Tischtennis-Herren. Diese verloren das Finale der Team-WM ohne den angeschlagenen Dimitrij Ovtscharov klar mit 0:3 gegen China. Trotz dieser Niederlage freute sich das Team um Timo Boll selbstverständlich über das tolle Turnierergebnis.