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5 Gründe, warum Bouldern der ultimative Sport ist

Der Klettersport in geringer Höhe wird in Deutschland zum Massenphänomen

Wer hoch hinaus will und die Herausforderung liebt, beginnt mit dem Klettern. Mittlerweile ist der Individualsport in Deutschland massentauglich. Der Deutsche Alpenverein (DAV) zählt aktuell mehr als 1,2 Millionen Mitglieder und ist damit die größte Bergsteigervereinigung der Welt. Dass Klettern boomt, zeigt auch die Zahl der Kletterhallen, die sich hierzulande seit dem Jahr 2000 von 180 auf über 500 Anlagen (mit mehr als 100 Quadratmetern) fast verdreifacht hat.

Ein Grund für das wachsende Interesse am Klettern ist das Bouldern. Die Kletterart erfährt neben dem Sport- und Alpinklettern derzeit die größten Zuwachsraten. Der Begriff „Bouldern“ leitet sich vom englischen Substantiv „Boulder“ (Felsblock bzw. Findling) ab. Der Ursprung des Boulderns liegt also in der Natur und wird als Klettern in Absprunghöhe definiert. Selbst Anfänger und Bewegungshungrige, die nicht in einem Verein organisiert sind, können die Hallen-Variante des Kletterns schnell erlernen.
Sportsupreme nennt fünf Gründe, warum Bouldern der ideale Sport ist.

1. Bouldern kann jeder!
Bouldern ist die Einstiegsvariante des Kletterns und für Aktive jeden Alters geeignet. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist Bouldern wegen der geringeren Verletzungsgefahr und dem hohen Fun-Factor sehr beliebt. Aber auch Sport-Muffel, die gerade erst den Weg von der Couch in die Boulder-Halle finden, kommen mit ein bisschen Überwindung schnell voran und wachsen trotz vorhandener Defizite bei Kraft, Kondition und Technik buchstäblich über sich hinaus.

2. Keine Angst vor großer Höhe
Die Größte Angst von Einsteigern ist, ohne Seilsicherung aus großer Höhe abzustürzen. Beim Bouldern ist der „Gipfel“ der Wände aber schon nach maximal viereinhalb Metern erreicht. Trotzdem sollten gerade Anfänger die geringe Fallhöhe nicht unterschätzen und übermütig auf die Matten springen. Die Landung sollte immer möglichst gerade auf beiden Füßen erfolgen, sonst sind Verletzungen vorprogrammiert. Wer unsicher ist, sollte sich vor Ort von einem Boulder-Trainer Tipps zur richtigen Falltechnik holen.

3. Routen von leicht bis superschwer
Die Farben zeigen es an: An den Wänden und Blocks führen verschiedene Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeiten hinauf. Von leicht bis superschwer wird allen Kletter-Typen etwas geboten. Oft sind die Routen, sogenannte Boulder, nur wenige Kletterzüge lang – nach oben, zur Seite oder beides. Das Gute: Die Griffe und Tritte an den Wänden können jederzeit abgeschraubt, variiert und zu einem neuen Kurs kombiniert werden. Wer dranbleibt, kann schnell Erfolgserlebnisse sammeln und die Schwierigkeiten nach und nach steigern.

4. Training für Körper und Geist
Wer sich einmal in die engen Kletterschuhe gezwängt und der Schwerkraft getrotzt hat, merkt schnell: Beim Bouldern kommt es nicht nur auf Arm- und Beinkraft, sondern auch auf die gezielte Technik an. Wer Gleichgewicht, Raumgefühl und Auge-Hand-Koordination richtig einsetzt, kann auch die schwierigsten Routen bewältigen und das eigene Körpergefühl stärken. Daher ist Bouldern ein ganzheitliches Training für Körper und Geist. Den Muskelkater gibts am nächsten Tag trotzdem gratis dazu.

5. Finde deine Community
Klar, Klettern im Verein macht sicher Spaß. Aber auch in Boulder-Hallen können Neulinge schnell Kontakte schließen. Meist tüfteln die Kletterer gemeinsam an einer Route und tauschen Lösungsansätze und Erfahrungen aus. Und nicht selten finden Singles beim Bouldern den neuen Partner fürs Leben. Regelmäßige Events und Wettbewerbe der Anbieter verstärken das Gemeinschaftsgefühl.

Und, jetzt Bock aufs Bouldern bekommen? Eine Karte mit Kletter- und Boulderhallen in deiner Nähe findest du unter www.schinguhl.com. Die besten Boulder-Spots Deutschlands sind unter www.campz.de/info/beliebteste-boulderhallen/ aufgelistet.