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5 Geheimtipps für Deinen nächsten Wettkampf

Du machst demnächst einen Triathlon? Ein geplanter Halb-Marathon rückt näher? Ein Radrennen steht kurz bevor?

1. Vorsicht mit Leckereien kurz vorm Start

Klar, vor einer riesigen Belastung - wie zB. einem Marathon - muss man seine Energiereserven füllen.

Wenn Du diese zwei goldenen Regeln vor dem Wettkampf beachtest, kann kaum etwas schief gehen:

  • 2-3 Stunden vor dem Event nichts "Schweres" mehr essen
  • Finde Dein optimales Power-Gel: Manch einer verträgt PowerBar nicht, dafür aber Squeezy umso besser

Fettiges Essen vorm Wettkampf: Lieber nicht.
Ein saftiges Stück Pizza: Köstlich. Jedoch ist hier Vorsicht geboten.

2. Die Höcker richtig volltanken

Wasser? Dort entlang bitte!

Wir sind Wasserwesen. Unsere Körper bestehen aus ca. 65 Prozent Wasser. Da die Flüssigkeit nicht nur den Transport des Blutes ermöglicht, sondern auch als Schutz vor Überhitzung dient, sollte klar sein: Wasseraufnahme ist besonders beim Sport wichtig.

Die folgenden Geheimtipps sind eigentlich gar nicht so schwer (oder geheim):

  • Vor dem Rennen: Viel trinken
  • Während des Rennens: Viel trinken
  • Nach dem Rennen: Viel trinken

Natürlich können nun zweiflerische Stimmen laut werden und auf die verschiedensten Aspekte hinweisen. Zu viele Wasserreserven erhöhen das Gesamtgewicht eines Fahrrads, übermäßiger Wasserkonsum kann dem Körper wertvolle Mineralien (Salze) entziehen und ja, pinkeln vor dem Startschuss ist auch essenziell. Alles richtig.

Jedoch: Wasser ist nicht nur der Ursprung allen Lebens, sondern auch unser Antrieb.

Wasser ist wichtig
Unser Lebenselexier

3. Das heilige Startnummernband

Bei vielen Wettkämpfen gern vergessen: das Startnummernband. Bester Freund ist, wer eins doppelt dabei hat und es Dir obendrein dann noch ausleiht. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Einfaches An- und Ablegen
  • Überflüssig: Böse Sicherheitsnadeln, die Deine teure Sportkleidung zerstören
  • Sitzt perfekt dort wo es hingehört und verrutscht nicht

Bonus-Geheimtipp: Der Locher.
Klingt komisch, ist aber ernst gemeint. Nicht selten sieht man Athleten verzweifeln wenn es daran geht, die Startnummer zu lochen. Da wird gebissen, mit Schlüsseln gefuhrwerkt und krampfhaft nach einem spitzen Gegenstand gesucht.

4. Kleidung: Heftig und TIGHT

Logisch: Ein nasses Baumwollhemd zieht Dich runter. Es flattert im Wind, Feuchtigkeit wird in Massen gespeichert, es schmeichelt nicht gerade der Haut und es sieht affig aus... Komplett ungeeignet für den schweißtreibenden Ausdauersport. Eine Empfehlung ist einfach: Funktionskleidung.

Am Start
Man kann das überflüssige Gewicht der unpassenden Kleidung förmlich fühlen
Ein Zeitfahrer gehüllt in hautenge Funktionskleidung

5. Passendes Werkzeug dabei?

Allgemeine Werkzeuge

Einfach nachzuvollziehen: Wer in der Not (zB. bei Einem platten Vorderreifen) ohne Werkzeug dasteht ist arm dran. Also sollte zumindest das Wichtigste mit eingepackt werden. Egal ob Mountainbike-Marathon über Stock und Stein, gnadenloses Rennrad-Rennen oder ausgewachsener Triathlon: Hier die Equipment-Liste für den Rad-Wettkämpfer.

  • Multitool
  • Ersatzschlauch
  • Luftpumpe (oder CO2-Kartusche mit Adapter)
  • Reifenheber
  • Kettenschloß

werkzeug sollte man immer dabei haben
Allein auf weiter Flur: Aber bitte nicht komplett ohne Werkzeug für den Notfall.

An alles gedacht?

An alles gedacht: Fuck the rest, i go overdressed!

Wenn Du beim nächsten Event gespannt an der Startlinie stehst, um auf das GO zu warten und an alles gedacht hast, sieht es ja vielleicht genau so aus.