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Exklusiv-Interview: Zipser über seinen NBA-Traum

NBA-Rookie Paul Zipser über sein Leben in Chicago, die Bulls und seinen Spitznamen

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Den 29. Oktober 2016 wird Paul Zipser nicht so schnell vergessen. Beim 118:101-Heimsieg gegen die Indiana Pacers hat der Flügelspieler sein NBA-Debüt für die legendären Chicago Bulls gegeben. 3:26 Minuten auf den Brettern, die für ihn die Welt bedeuten. Zwei Tage später kamen weitere 4:25 gegen die Brooklyn Nets dazu. 118:88 hieß es da. Mittlerweile hat er schon zum vierten Mal Einsatzzeit von Cheftrainer Fred Hoiberg bekommen. Gerade in der letzten Nacht durfte er für sechs Minuten auf die Platte. leider wieder ohne eigenen Punkt, aber siegreich. Das Team um den deutschen Nationalspieler gewann in eigener Halle 112:80 gegen Orlando Magic. Der Forward verbuchte dieses Mal zwei Rebounds und einen Assist. Bester Werfer in diesem Spiel war US-Olympiasieger Jimmy Butler mit 20 Punkten.

Der 2,03m-Hüne musste sich an Vieles gewöhnen. Das Reisen, die vielen Spiele, das wenige Mannschaftstraining und der Tagesablauf sind anders. Besonders beim Training muss Zipser eine Schippe drauflegen. Individuell macht der Heidelberger jetzt mehr. Seine schrittweise Zielsetzung, die er sich selbst im Sommer in Chicago gestellt hatte nimmt Formen an: Sprung in den Kader schaffen, auf der Bank sitzen, eingewechselt werden. Das ist ihm schon gelungen. Während andere nach dem offiziellen Mannschaftstraining schon Interviews geben, wirft der NBA-Neuling immer noch einige Bälle. Er will und muss halt mehr machen, als die Stars des Teams.

Bulls-Coach Fred Hoiberg scheint dem Deutschen zu vertrauen und ist sehr zufrieden mit Zipsers bisherigen Leistungen. In den Testspielen konnte Zipser noch mehr überzeugen. Mit mehr Zeit auf dem Parkett machte Zipser beim Testspielsieg gegen den Meister aus Cleveland starke 18 Punkte.

So langsam gewöhnt sich Paul Zipser an den Trubel in der NBA. Vier bis fünf Spiele pro Woche sind keine Seltenheit. Viel Zeit im Flieger und in Hotels zu verbringen, ist daher normal. Auch wenn er in einer sehenswerten Stadt wie Chicago wohnt, hat er bisher noch nicht allzu viel sehen können. Denn wenn er nicht spielt, trainiert er, um seinem Trikot gerecht zu werden. Die Bulls sind ein Klub mit großer Tradition, Michael Jordans Jersey mit der Nummer 23 aus den Glanzzeiten der 90er hängt unter dem Hallendach, daneben gleich die Meisterbanner und Rückennummern der anderen ehemaligen Rekord-Spieler. Teil dieses Teams zu sein, macht ihn stolz. Wie die große Schlagzeile von Paul Zipser eines Tages lauten soll, weiß er jetzt auch schon...

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