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Ailton wird 45 und Kevin Großkreutz 30 Jahre – Zwei bewegende Karrieren

+++ Beide Spieler wurden nach Wechsel zum „Wandervogel“ +++

Aílton Gonçalves da Silva wechselte 1998 zu Werder Bremen. Nach einigen Eingewöhnungsschwierigkeiten wurde der „Kugelblitz“ schnell zum Publikumsliebling an der Weser. In seinen sechs Jahren in Bremen erzielte Ailton in 214 Spielen 106 Tore und bereitete 41 weitere Treffer vor. Seine stärkste Saison feierte der Brasilianer 2004 mit dem Gewinn des Doubles. Darüber hinaus wurde der Stürmer in diesem Jahr der erste ausländische Fußballer des Jahres in Deutschland. Nach diesem Triumpf wechselte Ailton zu Schalke und seine Wechselodyssee begann. Trotz vieler Tore war er auf Schalke umstritten und es zog ihn nach nur einem Jahr in die Türkei. Bis zum Ende seiner Karriere spielte der Rodeoparkbesitzer für elf weitere Mannschaften und konnte nie wieder an seine alte Klasse anknüpfen.

Ailton ist einer von nur fünf ausländischen Spielern mit über 100 Bundesligatoren. Heute wohnt der stets für einen lustigen Spruch gute Brasilianer in Dallas. Wir wünschen ihm zu seinem heutigen 45. Ehrentag alles Gute und zeigen euch einige schöne Tore des ehemaligen Stürmers.

Weltmeister in Liga drei

Kevin Großkreutz war fester Teil des „Klopp‘schen Powerfußballs“. Der gebürtige Dortmunder beackerte die rechte Außenbahn des BVBs für sechs Jahre. Er gehörte bei weitem nicht zu den besten Fußballern, aber überspielte seine technischen Fehler mit Einsatz, Kampf und Herz. So wurde Großkreutz als Leistungsträger zweimal deutscher Meister und einmal Pokalsieger. Darüber hinaus schaffte er es sogar in den WM-Kader von 2014 und ist somit Weltmeister.

Darmstadt

Ein Jahr später war das Kapitel Dortmund dann beendet. Großkreutz wechselte nach Istanbul. Durch einen Formfehler bekam der seit heute 30-Jährige keine Spielberechtigung. Bevor es diese gab, erfolgte der Transfer zu Stuttgart. Auf Grund einer nächtlichen Schlägerei blieb der Weltmeister auch dort nur knapp über ein Jahr. Die nächste Station war Darmstadt. Der Abstieg konnte zwar verhindert werden, trotzdem spielt Großkreutz inzwischen in Liga drei. Er läuft ab sofort für den Aufsteiger KFC Uerdingen auf. Wir wünschen alles Gute zum 30. Geburtstag und hoffen, dass der „Dortmunder Jung“ wieder zu alter Stärke findet.