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Der CAS sperrt Hakan Calhanoglu für 4 Monate

Wie der Vater seinen Sohn verkaufte

Der türkische Nationalspieler darf ab sofort vier Monate kein Fußball mehr spielen! Zudem muss Calhanoglu eine Geldstrafe von 100.000 Euro abdrücken. Das berichtet der Express. Der internationale Sportgerichtshof (CAS) wirft ihm Vertragsbruch vor. Das Schlimme daran: das Urteil ist nicht anfechtbar.

Als Calhanoglu 17 Jahre alt war, spielte er beim Zweitligisten Karlsruher SC. Er galt da schon als Riesentalent und auch in seinem Heimatland sind sie auf ihn aufmerksam geworden. Trabzonspor will ihn verpflichten und nimmt Kontakt auf zu Calhanoglus Vater Hüseyin auf. Die Klubvertreter von Trabzonspor ködern den Vater mit einem Handgeld von 100.000 Euro, wenn er vor Ort die Vereinbarung unterzeichnet. Bei Vertragsunterschrift würde er noch einmal 100.000 Euro erhalten, so der EXPRESS. Hüseyin unterschreibt und Hakan kann nichts machen, da er nicht geschäftsfähig ist. Doch es kommt nie zu einem Wechsel in die Türkei. 2012 kauft der Hamburger SV den jungen Türken und leiht ihn für ein Jahr an den KSC zurück aus. 2014 wechselt für eine Ablösesumme von 14,5 Millionen Euro vom HSV zu Bayer Leverkusen.

Trabzonspor klagt bei der FIFA

Hinter den Kulissen klagt Trabzonspor bei der FIFA wegen Vertragsbruch und bekommt Recht. Der Weltverband sperrt Calhanoglu. Sein Anwalt legt Berufung ein. Die Sperre wird aufgehoben. Der Fall landet beim CAS. Bereits im Oktober kam es zur mündlichen Verhandlung. Heute dann das Urteil: der Spieler darf seinen Job für vier Monate nicht mehr ausüben. Bayer Leverkusen, die eigentlich nichts mit diesem Fall zu tun hatten, werden ebenfalls bestraft. Für Klubchef Michael Schade ist das nur schwer zu verstehen. „Wir haben uns nichts zu Schulden kommen lassen und werden bestraft“, so der Klubchef auf EXPRESS.de.