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Die 10 teuersten Transfers der Welt

Durch Superstar Neymar ist im Weltfußball eine neue Rekordmarke geknackt worden. Mit der Rekordablöse von 222 Millionen Euro für seinen Wechsel vom FC Barcelona zu Paris St. Germain wurde der Brasilianer zum teuersten Fußballer der Welt. Die Transfersumme ist mehr als doppelt so hoch wie die Ablöse des bisherigen Spitzenreiters Paul Pogba.

Platz 10, 76 Millionen Euro, Zinédine Zidane:
Zidane wechselte im Jahr 2001 für die damalige Rekordsumme von Juventus Turin zu Real Madrid. Mit den Königlichen gewann er u.a. 2002 die Champions League und ließ anschließend seine Karriere ausklingen. Mittlerweile ist er der Trainer der Königlichen und ist erfolgreicher denn je.

Platz 9, 80 Millionen Euro, James Rodríguez und Álvaro Morata:
Der WM-Torschützenkönig wechselte 2014 vom AS Monaco zu den Königlichen. Der 26-Jährige spielte unter Trainer Zinedine Zidane keine tragende Rolle. So wechselte der Offensiv-Allrounder in diesem Sommer auf Leihbasis für zwei Jahre zum FC Bayern München.

Auch Álvaro Morata war ein "Opfer" Zidanes. Er saß in seiner Real-Zeit häufiger auf der Bank, als ihm lieb war. Als teuerster Spanier überhaupt wechselte er nun in die Premier League zum FC Chelsea. Der spanische Nationalspieler hat dort ein Arbeitspapier bis zum Sommer 2022 unterschrieben. Mit der Nummer 9 will er den Fluch bei Chelsea brechen. Zahlreiche Stürmer mit dieser Rückennummer hatten bei den Londonern Ladehemmung.

Platz 8, 81 Millionen Euro, Luis Suárez:
Der Nationalspieler aus Uruguay wechselte im Sommer 2014 vom FC Liverpool nach Barcelona. An der Seite von Lionel Messi und Neymar schoss Suárez Barça wieder an die Spitze Europas und gewann mit den Katalanen bereits in seiner ersten Saison das Triple. Nach dem Abgang Neymars fehlt ihm nun ein wichtiger Vorlagengeber.

Platz 7, 86 Millionen Euro, Neymar, Teil1:
Nach einem unendlich lang wirkenden Tauziehen zwischen dem FC Santos und dem FC Barcelona kam es 2013 doch zu einer Einigung, die eigentlich ein Leben lang halten sollte. Denn die festgeschriebene Ablöse von 222 Mio. Euro schien unantastbar.

Platz 6, 90 Millionen Euro, Gonzalo Higuain:
Italiens Rekordtransfer - noch nie hat ein italienischer Verein so viel Geld für einen Spieler ausgegeben. Juventus Turin kaufte den Napoli-Angreifer und Torschützenkönig im Sommer 2016. Auch dank seiner Abschlussstärke gewann Juve in Higuains erster Saison seinen sechsten Meistertitel in Folge und zog ins Champions-League-Finale ein.

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Platz 5, 94 Millionen Euro, Cristiano Ronaldo:
Er kratzte knapp an der 100. Der Portugiese wechselte zusammen mit Kaká im Sommer 2009 zu Real Madrid. Nach sechs Jahren Manchester United der Schritt zum eindrucksvollsten Verein der Fußballgeschichte. Mit den Königlichen feierte Ronaldo unter anderem drei Champions-League-Siege und wurde in dieser Zeit dreimal zum Weltfußballer des Jahres gewählt.

Platz 4, 100 Millionen Euro, Romelu Lukaku:
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Zlatan Ibrahimovic und dem Weggang Wayne Rooneys nach Everton brauchte Manchester United einen Topstürmer. Gesucht, gefunden und mit dem nötigen Kleingeld sorgte man mit der Verpflichtung des Stürmers vom FC Everton in diesem Sommer für Aufsehen. Beim englischen Rekordmeister trifft Lukaku auf seinen alten Bekannten José Mourinho, der ihn 2014 in Diensten des FC Chelsea noch an Everton abgegeben hatte. Anscheinend hält er jetzt mehr von ihm.

Platz 3, 101 Millionen Euro, Gareth Bale:
Das wird den Cristiano wurmen. Nach wochenlangem Hin und Her verständigten sich Real Madrid und Tottenham Hotspur im Sommer 2013 auf die damalige Rekord-Ablösesumme, die sieben Millionen über der, des Portugiesen lag.

Platz 2, 105 Millionen Euro, Paul Pogba:
Nach einer mittelmäßigen EM im eigenen Land wechselte Pogba im Sommer 2016 für die Rekordsumme von Juventus Turin zu Manchester United. Die Ablöse kann sich durch Bonuszahlungen noch auf 110 Mio. erhöhen. Für Juventus im Nachhinein ein Riesengeschäft: 2012 kam Pogba nämlich von Manchester nach Italien – und zwar ablösefrei!

Platz 1, 222 Millionen Euro, Neymar:
Und nun halt Neymar. Der brasilianische Superstar bricht damit Sphären auf, die keiner vermutet hatte jemals zu durchbrechen. Die Transfersumme ist mehr als doppelt so hoch wie die Ablöse für den bisherigen Spitzenreiter Paul Pogba. 222 Mio. Euro legte der französische Topklub Paris St. Germain dem FC Barcelona für die Dienste des Olympiasiegers auf den Tisch. Neymar unterschrieb für fünf Jahre und sei natürlich nur wegen des Projektes beim PSG gekommen und nicht wegen des Geldes.