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Wer fit sein will, muss NICHT leiden

Sport ist Mord?

Jeder kennt die Floskel: Sport ist Mord! Während viele nun zustimmend aufschreien würden und beim bloßen Gedanken ans Training Höllenqualen leiden, können andere von ihrem sportlichen Hobby gar nicht genug bekommen. Tatsächlich hält sich das Gerücht, Sport ohne Schmerzen sei kein richtiger Sport. Doch ist da etwas Wahres dran?

Zu große Erwartungen: Beach-Body in Rekordzeit

Spätestens zum nahenden Frühling und Sommer wünschen sich die meisten unter uns einen schlanken und straffen Body. Dass Bewegung und Fitness dabei genauso wichtig für den perfekten Sommer-Look sind wie eine gesunde und ausgewogene Ernährung, müssen sich selbst die größten Sportmuffel eingestehen.

Aller Anfang ist schwer

Gerade nach einem langen, gemütlichen Winter, in dem sich ein wenig Speck auf den Rippen angesammelt hat, lässt es sich schwer zum Sport treiben motivieren. Schon allein der Gedanke an den Muskelkater, der sich am Tag nach dem Training einstellen wird, vertreibt schnell jede Motivation.

Um einen optimalen Einstieg in ein gesundes und effektives Sportpensum zu finden, solltet ihr euch realistische Ziele stecken um die Anfangsmotivation möglichst lange aufrecht zu erhalten. Gerade zu Beginn des Trainings ist Achtsamkeit angesagt. Eine Überforderung führt nicht selten zu Verletzungen, die wiederum einen längeren Trainingsausfall zur Folge haben können.

Besonders am Anfang eurer neuen Sport-Routine kann es hilfreich sein, mit einem Partner zu trainieren. Trainingspartner leisten nicht nur Gesellschaft, sondern können auch zum Weitermachen motivieren. Schließlich ist niemand im Team gerne der Spielverderber, der einfach aufgibt.

Solltet ihr als Anfänger zum ersten Mal oder nach langer Zeit in einem Fitnessstudio trainieren, ist es ratsam, sich bei der ersten Stunde von einem professionellen Trainer begleiten zu lassen. Die Geräte sind teils schwierig in der Bedienung, falsche Einstellungen können zu Überbelastungen und im schlimmsten Fall sogar zu Verletzungen führen.

Gehört das Leiden einfach dazu?

Für viele Menschen ist Sport wirklich anstrengend und gerade am Anfang erst einmal belastend. Da beim Workout allerdings Glückshormone ausgeschüttet und Alltagssorgen schnell vergessen werden, unterstützt Fitness das allgemeine Wohlbefinden.

Zahlreiche Studien haben zudem ergeben, dass die empfundenen Belastungen beim Ausüben von Sport kontinuierlich abnehmen, wenn Sportler regelmäßig trainieren. Immer neue Trainingsziele und das Ausprobieren neuer Geräte oder Sportarten ist außerdem spannend und steigert die Motivation. Mit zunehmender Leistungsfähigkeit kann aus einer Couch-Potato schneller als gedacht ein Fitness-Freak werden und die anfängliche Qual in Spaß übergehen.

Die positiven Begleiterscheinungen wie die Steigerung der Kondition, Stressabbau und ein sportlich definierter Körper, die sich dank eines regelmäßigen Trainings einstellen, entschädigen schnell für die anfänglichen Qualen. Wer es schafft, beim Sport diszipliniert zu bleiben und über seine eigenen Grenzen hinauszuwachsen, kann sich ein Leben ohne Training vielleicht nicht mehr vorstellen - Vorbild-Funktion inbegriffen.